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Acrylamid-Belastung vermindern
Die Schweizer Kartoffelproduzenten werden im Anbaujahr 2004 vermehrt Kartoffelsorten mit niedrigen Zuckerwerten anbauen, um das Acrylamidrisiko zu vermindern. Die reduzierenden Zucker in den Kartoffeln tragen beim Backen und Braten wesentlich zum Bräunungsprozess bei und bei hohen Temperaturen auch zur Entstehung von Acrylamid. Dies teilt die Branchenorganisation Swisspatat in einem Communiqué vom 21. Januar mit. Ferner werden Kartoffeln, die zum Braten bestimmt sind, künftig bei höheren Temperaturen eingelagert, was ebenfalls den Zuckergehalt senkt. Auch der Detailhandel wird reagieren, falls dies nötig ist: Das Vermarktungskonzept von Speiskartoffeln werde überprüft und die Angaben zur Verwendung auf den Verpackungen an die neuesten Erkenntnisse angepasst, heißt es. Diese Schlussfolgerungen zieht die Branche aus Diskussionen mit Vertretern aus dem Gesundheitswesen, den Großverteilern, den Konsumentenorganisationen und der Forschung.
Man wisse inzwischen viel mehr darüber, wann und wo Acrylamid entstehe und vorkomme, heißt es weiter. Das Risiko für den Menschen könne aber noch nicht abschließend beurteilt werden. Alle Beteiligten seien sich einig, dass die Acrylamid-Belastung weiter gesenkt werden müsse. (lid)

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