Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Zwetschen- und Aprikosen von Sharka-Virus bedroht

Ein gefährlicher Erreger bedroht den Anbau von Zwetschgen, Pflaumen und Aprikosen in der Schweiz. Die Forschungsanstalt Agroscope Changins- Wädenswil (ACW) hat im Jahr 2009 das Sharka-Virus in elf Kantonen entdeckt.

Ein gefährlicher Erreger bedroht den Anbau von Zwetschgen, Pflaumen und Aprikosen in der Schweiz. Die Forschungsanstalt Agroscope Changins- Wädenswil (ACW) hat im Jahr 2009 das Sharka-Virus in elf Kantonen entdeckt.

Insgesamt sei der Erreger im vergangenen Jahr in nicht weniger als 39 Steinobstanlagen entdeckt worden, teilte Agroscope am 19. Februar mit. Sharka bringe den befallenen Baum nicht sofort zum Absterben. Die Früchte seien jedoch meist verformt und geschmacklos - und somit ungeeignet für den Verkauf.

Weltweit hat Sharka in den letzten dreissig Jahren laut Agroscope geschätzte Kosten von über 15 Mrd. Franken verursacht. In der Schweiz allerdings wurde die Krankheit Ende der Siebzigerjahre ausgerottet. Etwa im Jahr 2003 tauchte sie aber wieder auf - und liess sich trotz der Rodung von mehr als 4.000 Bäumen bis 2008 nicht stoppen.

Nun gelte es dringende Massnahmen einzuleiten, um die Krankheit auszumerzen, heisst es im Communiqué. In den befallenen Zonen müssten Bäume "großzügig" gerodet und Parzellen regelmäßig kontrolliert werden. Die Strategie werde von betroffenen Kreisen befürwortet und von Bund und Kantonen unterstützt. Die Bedrohung - und damit der Rodungsumfang - sei aber nicht mit dem viel gefährlicheren Feuerbrand zu vergleichen, sagte Markus Bünter von der ACW. (lid)

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