Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Zahl der Gartenbau-Azubis 2025 gestiegen

Der Abwärtstrend bei den Neuabschlüssen der Ausbildungszahlen im Gartenbau wurde für 2025 gestoppt.

Mit insgesamt 5.064 neuen Verträgen im Gartenbau wurden 294 (+6,16%) mehr als im Vorjahr geschlossen. Bild: GABOT.

Laut BiBB-Auswertung stieg die Zahl der neu geschlossenen Ausbildungsverträge mit Stichtag 30. September 2025 um 6,16% an ‒ ein positives Signal gegenüber 2023 und 2024. Besonders erfreulich: Die Friedhofsgärtner steigerten sich mit einem Plus von 17,7% zum Vorjahr.

„Die positiven Zahlen der Neuabschlüsse zeigen, dass der Gärtnerberuf nicht abgeschlagen ist, sondern konstant als Berufswunsch bei den jungen Berufsanwärterinnen und -anwärtern bleibt“, betont der Vorsitzende des Ausschusses für Bildungspolitik und Berufsbildung im Zentralverband Gartenbau (ZVG), Georg Boekels. „Um diesen Trend zu verstetigen, ist eine offene Berufswahlinformation in den Schulen mit positiver Bewertung von Ausbildungsberufen wichtig.“

Mit insgesamt 5.064 neuen Verträgen im Gartenbau wurden 294 (+6,16%) mehr als im Vorjahr geschlossen. Die Fachrichtungen Friedhofsgärtnerei (+27, +17,7%) und Obstbau (+9, +15,3%) konnten den größten Zuwachs verzeichnen. Den größten Rückgang zum Vorjahr haben die Fachrichtungen Gemüsebau (-21, -13,5%) und Staudengärtnerei (-15, -16,3%) zu vermelden.

Der Ausbildungsmarkt 2025 stand laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) weniger positiv als in den Vorjahren da – rund 84.400 Jugendliche blieben erfolglos bei der Ausbildungssuche. Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge lag mit rund 476.000 (-2,1% gegenüber 2024), deutlich unter den Vorjahreswerten. Trotz steigender Nachfrage sank das Angebot an Ausbildungsstellen und die Zahl der neuen Ausbildungsverträge erneut. Dennoch blieben 54.400 Stellen unbesetzt, ein Rückgang um 21,6% gegenüber 2024. (ZVG)

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