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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Wassernutzung fair gestalten
„Drohenden Nutzungskonkurrenzen und -konflikten um Wasser muss angesichts der häufiger auftretenden Dürreperioden frühzeitig, flexibel und unter Beteiligung aller Interessengruppen begegnet werden“, betont ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer.
Dafür müssen die zuständigen Behörden regionale Konzepte für Maßnahmen der Klimaanpassung und für die Festlegung von Nutzungsprioritäten von Grund- und Oberflächengewässern erarbeiten. Die Sicherung der regionalen Ernährung und gartenbaulichen Produktion muss dabei dringend ausreichend berücksichtigt werden, macht Fleischer deutlich. Klimawandelbedingt steigt der Bedarf an Bewässerung für die intensiven Kulturen.
Weitere Ansatzpunkte im Zuge einer Wasserstrategie müssen aus Sicht des ZVG die Erstellung von Wasserspeichern, die Installierung modernster Förder- und Bewässerungstechnik sowie eine noch bedarfsgerechtere Bewässerungssteuerung sein.
Gemeinsame Organisationen der Wasserverbünde mit dem regionalen Anbau sollten gefördert werden
Bundesumweltministerin Svenja Schulze sprach sich beim Nationalen Wasserdialog für eine Priorisierung von Wassernutzung aus, um sich frühzeitig auf einen möglichen Wassernotstand einstellen zu können.
Hintergrund: Der Nationale Wasserdialog war 2018 vom Bundesumweltministerium gemeinsam mit dem Umweltbundesamt initiiert worden. Die Schlussfolgerungen daraus sollen in die nationale Wasserstrategie einfließen, die Sommer 2021 vorgestellt werden soll.
Im Obst- und Gemüsebau führte die Trockenheit 2020 erneut zu höheren Kosten durch die Bewässerung der Kulturen. Rund 80% der Obst- und Gemüseflächen können und müssen bewässert werden. (ZVG)

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