Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Vernetzung der Hochschulstandorte fördern

Am 5. Oktober diskutierte Der ZVG mit Gartenbauprofessoren von Universitäten und Fachhochschulen sowie Vertretern der zuständigen Ministerien der Bundesländer über die Vernetzung der Hochschulstandorte.

Der ZVG fordert eine Förderung der Vernetzung der Hochschulstandorte für Gartenbau. Bild: GABOT.

Der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) diskutierte am 5. Oktober 2017 mit Gartenbauprofessoren von Universitäten und Fachhochschulen sowie Vertretern der zuständigen Ministerien der Bundesländer die Situation an deutschen Fachhochschul- und Universitätsstandorten. Bezugnehmend auf die Petition des Bundesverbandes der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur e.V. (BHGL) und der Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft (DGG) zum Abbau der universitären Kapazitäten in den Gartenbauwissenschaften hatte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zum Runden Tisch geladen. Der ZVG hatte sich intensiv in den Prozess eingebracht und unterstützt die Petition.

Der Verband sieht die Diskrepanz zwischen steigenden Herausforderungen an Forschung, Lehre und betrieblichen Nachwuchs bei einer gleichzeitig konträren Entwicklung an den Universitäten und Fachhochschulen mit großer Sorge.

„Unsere Gartenbauunternehmen sind überwiegend klein und mittelständisch ohne eigene Forschungskapazitäten. Die Zukunftssicherung der Betriebe ist auf die wissenschaftliche Arbeit an Universitäten und Fachhochschulen, aber auch auf die Arbeit in den Versuchs- und Forschungseinrichtungen des Bundes und der Länder angewiesen“, erklärt Bertram Fleischer, ZVG-Generalsekretär.

Die DGG wendet sich mit der Petition gegen den fortschreitenden Abbau der universitären Kapazitäten in den Gartenbauwissenschaften. Aus Sicht der Wissenschaft bedarf es einer länderübergreifenden Initiative.

Intensiv wurde die bessere Vernetzung von Studienstandorten zur Stärkung der Gartenbauwissenschaften, eine noch stärkere Verzahnung von akademischer Ausbildung und Praxis und die damit einhergehende Imagestärkung des Gartenbaustudiums diskutiert.

Der Auftrag des BMEL ging an die DGG, den konzeptionellen Aufbau eines solchen Netzwerkes zu konkretisieren. (ZVG)

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