Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Verfügbarkeit von Wirkstoffen sicherstellen

Das Europäische Parlament hat in dieser Woche auf seiner Plenumssitzung eine Entschließung zum biologischen Pflanzenschutz mit geringem Risiko verabschiedet.

Das Europäische Parlament hat in dieser Woche auf seiner Plenumssitzung eine Entschließung zum biologischen Pflanzenschutz mit geringem Risiko verabschiedet. Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßt die Initiative, die Zulassung von Wirkstoffen mit geringem Risiko voranzutreiben, um ausreichende Verfügbarkeit für den Pflanzenschutz sicherzustellen, weist aber auf die Notwendigkeit des integrierten Pflanzenschutzes hin.

Das Europäische Parlament hat am 15. Februar 2017 in seiner Plenumssitzung einen Entschließungsantrag zum biologischen Pflanzenschutz mit geringem Risiko angenommen. Darin stellt das EU-Parlament fest, dass vielfältige Instrumente für den Schutz von Kulturpflanzen benötigt werden. Auch der Zugang zu angemessenen Pflanzenschutzverfahren ist von entscheidender Bedeutung, um Schäden vorzubeugen, die durch Schädlinge und Krankheiten verursacht werden. Diese Feststellungen begrüßt der ZVG ausdrücklich.

ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer erklärt: „Das EU-Parlament hat in seiner Entschließung anerkannt, dass Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden müssen, um unter anderem den Lebens- und Futtermittelbedarf zu decken.“ Dass dabei dem biologischen Pflanzenschutz mit geringem Risiko Vorzug zu geben sei, leite sich aus dem integrierten Pflanzenschutz ab, zu dem sich der ZVG ausdrücklich bekennt. „Das Parlament forderte außerdem, dass die Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln zu verbessern sei. Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Noch immer ist die Zulassung auf dem Gebiet der Wirkstoffe generell, aber auch bei biologischem Pflanzenschutz mit geringem Risiko schleppend und muss dringend verbessert werden“, so Fleischer weiter.

Der ZVG betont weiterhin die Notwendigkeit des chemischen neben dem biologischen Pflanzenschutz als Teil des integrierten Pflanzenschutzes. Dies gilt vor allem für Kulturen, für welche noch keine alternativen Methoden und Wirkstoffe für die Bekämpfung von Schädlingen oder Krankheiten zur Verfügung stehen. (ZVG)

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