Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Verbände fordern längere Absicherung von Warenkrediten

Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) setzt sich zusammen mit anderen Verbänden für eine Verlängerung des Schutzschirms der Bundesregierung zur Absicherung von Warenkrediten ein.

Ohne ein funktionierendes Risikomanagement in Form von Warenkreditversicherungen würden zentrale Bereiche der Lebensmittelkette massiven Schaden nehmen. Bild: GABOT.

In einem gemeinsamen Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bundesfinanzminister Olaf Scholz bitten der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP), die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e. V. (BVEO), der Deutsche Kartoffelhandelsverband e. V. (DKHV), der Deutsche Raiffeisenverband e. V. (DRV), die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e. V. (UNIKA) und der ZVG um eine Fortführung der Absicherung.

Der Schutzschirm war im Frühjahr als Bestandteil des Maßnahmenpaketes der Bundesregierung zur Absicherung der deutschen Wirtschaft in der Corona-Pandemie eingeführt worden. Er hat die Lieferbeziehungen entlang der Waren- bzw. Lieferketten der Agrar- und Ernährungswirtschaft erfolgreich stabilisiert, betonen die Verbände in dem Schreiben. Mit dem Auslaufen des Schutzschirms zum Jahresende 2020 fürchten die Unterzeichner, dass zahlreiche mittelständische Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft von pauschalen Kürzungen der Kreditlimits oder gar von einer Kündigung ihrer Warenkreditversicherung betroffen wären. Der nationale aber auch der internationale Handel werde überwiegend mit Warenkreditversicherungen abgesichert, heißt es in dem Schreiben weiter. Ohne ein funktionierendes Risikomanagement in Form von Warenkreditversicherungen würden zentrale Bereiche der Lebensmittelkette massiven Schaden nehmen oder drohen gar verloren zu gehen. Dies gelte es, gemeinschaftlich zu verhindern. (BDP/BVEO/DKHV/DRV/UNIKA/ZVG)

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