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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Unterstützt Vorschläge beim Mindestlohn
„Die deutschen gärtnerischen Unternehmen stehen in einem zunehmend härteren Wettbewerb mit europäischen Nachbarstaaten, in denen deutlich geringere Löhne gezahlt werden“, erläutert ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf. Ohne kurzfristig wirksame Maßnahmen drohten empfindliche wirtschaftliche Nachteile für heimische Betriebe. Ein sachgerechter Umgang mit dem Mindestlohn bei Saisonarbeit sei daher unerlässlich, um den Selbstversorgungsgrad zu sichern und auszubauen.
Der ZVG trägt den Vorschlag des Deutschen Bauernverbands (DBV) mit, eine Absenkung des Mindestlohns auf 80% zuzulassen für Saisonarbeitskräfte und Aushilfen, die eine begrenzte Zeit innerhalb der Saison einfachen Tätigkeiten, die keine Ausbildung erfordern, nachgehen.
„Die ablehnende Haltung der SPD gegenüber jeglichen Ausnahmen halten wir für verfrüht und wenig lösungsorientiert“, so Kähler-Theuerkauf. Es gehe nicht um die grundsätzliche Infragestellung des Mindestlohns, sondern um eine gezielte Maßnahme in einem Bereich, der durch intensive Handarbeit und stark vom internationalen Wettbewerb geprägt ist.
Die Forderung nach Flexibilität basiert auf wirtschaftlicher Realität. Viele Betriebe können sich die volle Bezahlung nach Mindestlohn derzeit schlicht nicht leisten, da sie die Kosten nicht entsprechend weitergeben können – mit der Folge, dass weniger Arbeitskräfte beschäftigt oder gar ganze Anbauflächen umgestellt oder gar stillgelegt werden. Eine sachgerechte Ausnahmeregelung schafft hingegen Verlässlichkeit und hilft, Arbeitsplätze – auch im Inland – zu erhalten. (ZVG)

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