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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Umsetzung der Wochenhöchstarbeitszeit gefordert
„Der Gartenbau arbeitet mit der Natur, nicht gegen sie. Wetterlagen, Erntefenster und saisonale Arbeitsspitzen lassen sich nicht auf eine starre tägliche Arbeitszeit begrenzen“, betont die stellvertretende ZVG-Generalsekretärin Annette Weißenborn. Die europäische Arbeitszeitrichtlinie ermögliche bereits eine Orientierung an der Wochenarbeitszeit. Deutschland sollte diesen Spielraum endlich nutzen.
Der ZVG sieht in einer Wochenhöchstarbeitszeit einen wichtigen Beitrag zu einer modernen und flexiblen Arbeitswelt. Sie schafft mehr Spielraum für Betriebe und Beschäftigte gleichermaßen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer könnten Arbeitszeiten flexibler gestalten und damit Beruf, Familie und persönliche Bedürfnisse besser miteinander vereinbaren. Gleichzeitig würden Betriebe in die Lage versetzt, auf wetterbedingte und saisonale Anforderungen angemessen zu reagieren.
Darüber hinaus fordert der Verband praxistaugliche Ausnahmeregelungen bei Ruhezeiten. Gerade während kurzfristiger Arbeitsspitzen, etwa in Ernte- oder Pflanzphasen, müssen zeitlich begrenzte Abweichungen möglich sein, ohne den Arbeits- und Gesundheitsschutz grundsätzlich infrage zu stellen. Dies gilt insbesondere in Zeiten zunehmender Hitze. Bei hohen Temperaturen ist es sowohl für die Beschäftigten als auch für die Qualität des Erntegutes sinnvoll, Arbeiten verstärkt in die kühleren Morgen- und Abendstunden zu verlagern. Starre Vorgaben zu Ruhezeiten stehen einer solchen Anpassung jedoch entgegen und wirken damit in der Praxis kontraproduktiv. (ZVG)

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