Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Studierendenzahlen rückläufig

ZVG besorgt über Entwicklung der Studierendenzahlen im Gartenbau.

ZVG ist besorgt über Entwicklung der Studierendenzahlen im Gartenbau. Bild: ZVG.

Die Hochschulsituation im Gartenbau hat nach den Jahren der Pandemie erstmals Rückgänge an einigen Standorten zu verzeichnen. Stabile Entwicklungen in den Bachelorstudiengängen stehen konträr zu Rückgängen im Master. Das wurde beim Austausch der Mitglieder des Arbeitskreises Hochschulausbildung im Gartenbau deutlich, der vom 26. bis 27. April 2023 in Dresden-Pillnitz an der Hochschule für Wirtschaft und Technik stattfand.

„Der Rückgang der Einschreibezahlen ist für uns besorgniserregend“, betonte ZVG-Bildungsreferentin Yvonne Grau. Zu wenig Studierende entschieden sich nach dem Bachelor für ein Master-Studium im Gartenbau. Ob das am Angebot oder am Standort liege, sei unklar.

„Die aktuell 13 Masterstudiengänge im Gartenbau zeigten die Bandbreite der Branche, dennoch seien die Einschreibezahlen teils rückläufig und stellten somit das Angebot in Frage“, erklärte Grau. Gleichermaßen alarmierend seien die unbesetzt bleibenden Lehrstühle.

Gemeinsam stellen die Teilnehmer fest, dass Vorlesungen und Seminare wieder ohne Einschränkungen des Lehrbetriebs stattfinden. Das sei für beide Seiten – Studierende und Dozenten – gut, um den Austausch wieder lebendig zu machen. Voneinander lernen und miteinander wachsen könne nur bedingt virtuell funktionieren, waren sich die Teilnehmer einig.

Weitere Themen waren die Darstellung der Bachelor- und Masterstudiengänge für die kommende IPM 2024, die Ergebnisse der Berufsfeldanalyse 2021/22 durch die Hochschule Osnabrück und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf sowie die Arbeit in den Verbänden. (ZVG)

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