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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Spätfröste machen Obstproduzenten zu schaffen
Angesicht der aktuellen niedrigen Nachttemperaturen und Spätfrostgefahr verweist er auf die Betroffenheit der Obstproduzenten deutschlandweit und das erfolgreiche Pilotprojekt in Baden-Württemberg.
Die vergangenen drei Nächte haben vor allem Apfelanlagen und andere Obstkulturen in den östlichen Bundesländern getroffen. Außerdem kam es zu Schädigungen der Steinobstanlagen im Südwesten durch die Frostereignisse um Ostern. Die Frostschutzberegnung wurde flächendeckend eingesetzt, wo es möglich war. Die Schäden wurden teils bereits erfasst und dokumentiert.
„Der Frost lässt sich nicht durch Ländergrenzen aufhalten“, betont Stechmann. Mit den Klimaveränderungen steigt das Spätfrostrisiko in allen deutschen Obstanbaugebieten. Baden-Württemberg mit seinem erfolgreichen Pilotprojekt zur Unterstützung der Versicherungsprämien von Ein- und Mehrgefahrenversicherungen habe gezeigt, wie den Betrieben erfolgreich „Hilfe zur Selbsthilfe“ gegeben werden könne. Nun sei dringend ein deutschlandweiter Ansatz nötig.
Des Weiteren verweist Stechmann auf die Förderung der Versicherungslösungen in anderen EU-Mitgliedstaaten, die bereits seit Jahren konkrete finanzielle Unterstützungsmaßnahmen mit bis zu 75% der Prämie für Hagel- oder bei Mehrgefahrenversicherungen leisten. Stechmann hält das österreichische Modell für denkbar, bei dem sich Bund und Land die Förderung teilen, 45% Prozent der Prämie tragen die Betriebe dort selbst.
Hintergrund:
Mit den Klimaveränderungen verschiebt sich die Obstblüte nachweislich nach vorn. Gleichzeitig bleiben die Spätfrostereignisse gleich, so dass die Blüte und damit der Fruchtansatz stärker von den kalten Nächten betroffen sind.
Seit 2019 fördert das Land Baden-Württemberg die eigenbetriebliche Risikovorsorge von Obst- und Weinbauern zur Deckung der witterungsbedingten Risiken Starkfrost, Sturm und Starkregen. (ZVG/Fachgruppe Obstbau)

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