Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Sieht Wasserstrategie als wichtige Grundlage

Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) begrüßt die vom Bundeskabinett beschlossene Nationale Wasserstrategie als wichtige Grundlage für den weiteren nötigen Dialog mit allen relevanten Landnutzern.

Das Bundeskabinett hat am 15. März 2023 die vom Bundesumweltministerium vorgelegte Nationale Wasserstrategie beschlossen. Bild: GABOT.

„Insbesondere positiv sehen wir, dass die Bedeutung der landwirtschaftlichen Urproduktion und des urbanen Grüns anerkannt wurde", betonte der stellvertretende Generalsekretär des ZVG, Dr. Hans Joachim Brinkjans. Der Gartenbau trage mit seinen Produkten und Dienstleistungen dazu bei, die Infiltrationsleistung und Wasserspeicherkapazität von Böden zu erhöhen. Daher müssen die gärtnerischen Betriebe auch in Zukunft auf eine sichere, die Bedürfnisse angemessen deckende, bezahlbare und leistungsfähige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zählen können.

Die Entwicklung regionaler Wassernutzungskonzepte gemeinsam mit den Betroffenen entspricht den Forderungen des ZVG. „Um entsprechende Maßnahmen zur nachhaltigen Wassermengennutzung im ländlichen wie im urbanen Raum zu entwickeln, müssen Wissenschaft, Beratung und Praxis gemeinsam angepasste Konzepte und praxistaugliche Maßnahmen identifizieren", so Brinkjans weiter. Dazu zählt in den Augen des ZVG u.a. auch die Entwicklung eines Bundeswassereffizienzprogrammes, um die nötigen Investitionen in Bewässerungstechniken und Speicherkapazitäten zu unterstützen. Ebenso befürwortet der Zentralverband die angekündigte Weiterentwicklung der Maßnahmen im Weißbuch Stadtgrün. Gleichzeitig warnt Brinkjans davor, bei der weiteren Ausgestaltung neue Bürokratieauflagen zu schaffen, die die Betriebe zusätzlich belasteten. Vielmehr gehe es um das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen.

Hintergrund:

Das Bundeskabinett hat am 15. März 2023 die vom Bundesumweltministerium vorgelegte Nationale Wasserstrategie beschlossen. Damit will die Bundesregierung systematisch für einen bewussten Umgang mit der Ressource Wasser sorgen. Der ZVG hatte bereits 2021 in einer eigenen Wasserstrategie die nötigen Maßnahmen aufgezeigt, um die Wasserverfügbarkeit zu sichern. (ZVG)

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