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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Sieht Länderinitiative zum Pestizideinsatz in Privatgärten kritisch
„Bereits seit 1999 gibt es besondere Eignungskriterien für Pflanzenschutzmittel, die für den Haus- und Kleingarten zugelassen werden“, erklärt der Vorsitzende des Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) im ZVG, Reiner Höpken. Besondere Berücksichtigung finden dabei die speziellen Anforderungen hinsichtlich Gesundheit, Naturhaushalt, Dosierfähigkeit, Verpackungsgröße und Anwendungsform. Darüber hinaus dürfen von nichtberuflichen Anwendern nur Pflanzenschutzmittel mit geringem Risiko angewendet werden.
Verkäufer von Pflanzenschutzmitteln müssen ihre Sachkunde nachweisen und alle drei Jahre eine Fortbildungsveranstaltung besuchen, um ihr Wissen aufzufrischen und zu vertiefen. Zudem sind Pflanzenschutzmittel nicht frei verkäuflich. Das Verkaufspersonal ist verpflichtet, die Pflanzenschutzmittel unter Verschluss zu halten und den Käufer vor dem Verkauf über die bestimmungsgemäße und sachgerechte Anwendung des Produktes und über Möglichkeiten des Pflanzenschutzes mit geringem Risiko zu beraten. Der gärtnerische Fachhandel nimmt diese Pflichten sehr ernst und schult seine Mitarbeiter mit hohem finanziellem und zeitlichem Aufwand.
Hintergrund: Bayern hat einen Länderantrag in den Bundesrat eingebracht. Die Länderkammer soll die Bundesregierung auffordern, eine Strategie zur Verringerung des Pestizideinsatzes in Haus- und Kleingärten zu entwickeln und hierzu verbindliche gesetzliche Vorgaben zu erlassen. Im Rahmen der vom Bund bereits beschlossenen Glyphosatminderungsstrategie soll zudem der Glyphosateinsatz in Haus- und Kleingärten verboten werden. Der Antrag wurde an die zuständigen Bundesratsausschüsse zur weiteren Beratung überwiesen. (ZVG/BVE)

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