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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Politische Rahmenbedingungen anpassen
Im Mittelpunkt stand dabei das Maßnahmenpaket Zukunft Gartenbau, an dem der ZVG intensiv mitgearbeitet hatte, aber auch die Erfahrungen und Herausforderungen der Betriebe vor Ort.
ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf mahnte eine zügige Umsetzung des Maßnahmenpaketes an und sicherte zu, sich bei der Entwicklung einer neuen Zukunftsstrategie Gartenbau intensiv einzubringen.
Staatsekretärin Silvia Bender vom Bundeslandwirtschaftsministerium kündigte an, gemeinsam mit den Ländern, die einzelnen Punkte im Maßnahmenpaket zu bearbeiten und verwies auf die bereits umgesetzten Punkte, wie die Förderung eines Moduls zur Nachhaltigkeitsbewertung im Gartenbau.
CDU/CSU-Gartenbauberichterstatter Artur Auernhammer betonte, nur wenn Kosten und Bürokratie nicht überhandnähmen, wenn Forschung und Ausbildung weiterhin möglich sein und unnötige Auflagen nicht zum Produktionshemmnis würden, könne der deutsche Gartenbau auch in Zukunft hochwertige Erzeugnisse liefern.
Endverkaufsgärtner Reinhard Steinhilber berichtete u.a. von seinen frühzeitigen Bemühungen, seinen Betrieb energieeffizienter und nachhaltiger zu gestalten. Gleichzeitig würden neue Entwicklungsschritte durch bürokratische Vorgaben und lange Amtswege erschwert.
Zierpflanzenproduzent Frank Werner kritisierte Wettbewerbsnachteile im europäischen Vergleich. Zumindest innerhalb der EU sollten die rechtlichen Regeln 1:1 umgesetzt werden und Deutschland nicht immer wieder mehr von den Unternehmern fordern, wie beispielsweise beim Energieeffizienzgesetz.
Mehr Praktikabilität und Zuverlässigkeit bei politischen Entscheidungen mahnte auch Gemüseproduzent Stefan Schulz an. Den Pflanzenschutz pauschal zu verteufeln, helfe der regionalen Produktion nicht weiter und werde der Situation nicht gerecht. (ZVG)

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