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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Pocht auf Entlastung der Wirtschaft
„Man hat das Gefühl, die Politik hat die klein- und mittelständische Wirtschaft (KMU) aus den Augen verloren. Dabei stehen gerade diese mit dem Rücken an der Wand - so auch der Gartenbau“, beklagt ZVG-Präsident Jürgen Mertz mit Blick auf das von der Bundesregierung angekündigte Dritte Entlastungspaket. In diesem Zusammenhang erinnert Mertz daran, dass das Thünen - Institut in einer Bewertung für das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) sehr deutlich die Betroffenheit des Gartenbaus durch die Energiepreiskrise festgestellt hat.
Der ZVG-Präsident verwies erneut auf die Leistungen der gärtnerischen Produkte und Dienstleistungen und die Rolle des Gartenbaus in der regionalen Wirtschaft. Die Kostenexplosionen im Energiemarkt trifft insbesondere die Unterglas-Betriebe, aber auch den gärtnerischen Fachhandel und Dienstleistungsbereich. Bereits seit vergangenem Herbst mussten die Betriebe massive Preissteigerungen bei den Betriebsmitteln verkraften. Bereits mit der Einführung der CO2-Bepreisung im Jahr 2021 wurden den Gärtnereien erhebliche Mehrkosten auferlegt.
„Die gestiegenen Kosten können nicht ausreichend oder gar flächendeckend über den Markt kompensiert werden und führen für viele Betriebe zu Einschnitten im Betriebsergebnis“, so Mertz.
Der ZVG fordert daher erneut Maßnahmen, die über die bisherigen Beihilfeansätze hinausgehen. So sollte krisenbedingt die CO2-Bepreisung im Gartenbau für drei Jahre ausgesetzt werden und die Energiesteuer auf Null gesetzt werden. Die beschlossene Absenkung der Mehrwertsteuer auf Gas bedeute dagegen keine Entlastung für die Wirtschaft. (ZVG)

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