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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Pflanzenschutz-Beratung optimieren
„Dreh- und Angelpunkt muss dabei auch weiterhin eine konsequente Verpflichtung auf die Grundsätze des „Integrierten Pflanzenschutzes“ mit seinem abwägenden Mix aus vorbeugenden, mechanischen, biologischen und chemischen Pflanzenschutzmaßnahmen sein“, betont der stellvertretende ZVG-Generalsekretär Dr. Hans Joachim Brinkjans.
Das Papier ist das Ergebnis eines Verbändedialogs, initiiert vom Industrieverband Agrar (IVA) im November 2021, bei dem die künftige Ausrichtung der Pflanzenbauberatung im Fokus stand. Die unterzeichnenden 19 Organisationen der Agrar- und Ernährungswirtschaft sehen die Notwendigkeit, in den nächsten Jahren alternative Pflanzenschutzstrategien zu entwickeln und für Landwirte, Gärtner, Winzer und Hopfenanbauer bereitzustellen.
Wie auch immer die zukünftigen Strategien und Lösungen im Pflanzenschutz aussehen, ob chemisch, biologisch, pflanzengenetisch, mechanisch oder digital: Die betroffenen Anbauer würden diese zum Teil neu lernen und auf ihren Flächen umsetzen müssen, heißt es in dem Papier weiter. Die Beratungsinstitutionen in Deutschland müssten daher auf diesen hohen Beratungsbedarf reagieren und sich darauf einstellen.
Die Verbände verweisen auf Wirkstoffverluste, die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Beratungsansatzes (Ökonomie und Ökologie), staatlich und privat sowie auf die Vielzahl neuer Instrumente, beispielsweise Biostimulanzien und die Digitalisierung.
Die unterzeichnenden Organisationen fordern einen ganzheitlichen Beratungsansatz, der Ökonomie und Ökologie im Blick hat und weiterhin auf die Grundsätze des Integrierten Pflanzenschutzes setzt. Für die Umsetzung sei der Ausbau eines unabhängigen Versuchswesens und Monitorings von Pflanzenkrankheiten und Pflanzenschädlingen notwendig. (ZVG)

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