Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Parlamentarisches Frühstück in Berlin

Wie die Rahmenbedingen für die gärtnerischen Betriebe in Deutschland ausgestaltet werden sollten, hat der Zentralverband Gartenbau (ZVG) mit Vertretern des Bundestages intensiv diskutiert.

Intensiver Austausch beim parlamentarischen Frühstück des ZVG in Berlin. Foto: ZVG.

„Der Gartenbau ist bereit, seinen Beitrag zu noch mehr Effizienz und Nachhaltigkeit – sei es im Bereich Energie, Pflanzenschutz oder auch Wasser – zu leisten. Dafür muss die Politik aber auch bereit sein, die notwendigen investiven Maßnahmen zu flankieren“, betonte ZVG-Präsident Jürgen Mertz beim parlamentarischen Frühstück am 27. September 2023 im Dachgarten-Restaurant im Deutschen Bundestag in Berlin.

Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten des Bundesverbandes Zierpflanzen (BVZ), Christoph Schönges, dem Vorsitzenden der Bundesfachgruppe Obstbau, Jens Stechmann und dem Vorsitzenden der Bundesfachgruppe Gemüse, Christian Ufen wurden die aktuellen Herausforderungen des Gartenbaus mit den Abgeordneten besprochen.

Sonderkulturen werden in Deutschland in der Regel in kleinen und mittleren Familienunternehmen angebaut, machten die Verbandsvertreter deutlich. Die jüngsten Pläne, vor allem im Bereich des Pflanzenschutzes und der Düngung sowie die ungleichen Anbaubedingungen in Europa, haben auch eine kosten- und strukturwandeltreibende Dimension für die heimische Produktion. Dies gilt auch für den stetig steigenden bürokratischen Aufwand, dem sich die Familienbetriebe in vielen Rechtsfeldern ausgesetzt sehen, wie zum Beispiel den geplanten Dokumentationspflichten beim Pflanzenschutz (SUR). Gleichzeitig belasten die hohen Betriebsmittel- und Arbeitskosten, die nicht am Markt abgebildet werden können. (ZVG)

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