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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Michael Stübgen besucht Gartenbau
Von der Vielfalt und Wirtschaftskraft des deutschen Gartenbaus konnte sich PStS Stübgen beim Besuch der Staudengärtnerei Manig überzeugen. Die Vertreter des ZVG und des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg e.V. nutzten die Möglichkeit, aktuelle gartenbaupolitische Themen, wie beispielsweise einzelbetriebliches Risikomanagement, die Zulassungssituation beim Pflanzenschutz, die Verlängerung des Bundesprogramms Energieeffizienz oder die Situation der Gartenbauwissenschaft an Universitäten zu besprechen. Weitere Gesprächsschwerpunkte waren zudem die Torfreduktion und die Verwendung von Wirtschaftsdünger in der gartenbaulichen Produktion.
„Der Gartenbau ist innovativ und zukunftsorientiert. Wir unterstützen das Torfminderungsziel der Bundesregierung. Deswegen setzen wir uns als ZVG auch im Rahmen des Modell- und Demonstrationsvorhabens „Einsatz torfreduzierter Subastrate im Zierpflanzenbau“ ein. Um dem Kunden die gewünschte Produktqualität bieten zu können, bedarf es aber entsprechend alternativen Ausgangsstoffen. Ein vollständiger Verzicht auf Torf ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich“, erklärte ZVG-Präsident Jürgen Mertz.
Im Rahmen der Torfminderungsstrategie des BMEL sollen Alternativen identifiziert und zur Praxisreife entwickelt werden. Von einem Verbot werde abgesehen, bestätigten die Vertreter des Ministeriums.
Auch Klaus-Peter Manig, Inhaber der Staudengärtnerei, machte anschaulich deutlich, dass eine torffreie Produktion von qualitativ hochwertigen Stauden derzeit noch nicht möglich sei. Manig zeigte zudem, welchen wichtigen Beitrag Stauden zur Steigerung der Biodiversität im Bereich des öffentlichen Grüns leisten. Die Gärtnerei Manig vermarktet etwa eine halbe Million Stauden jährlich. (ZVG)

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