Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Mengenreduktion von Heide 2026 absehbar

Der Anbau von Heide, insbesondere Callunen, geht weiterhin um 2-5% zurück, stellt der Azerca-Vorstand bei seiner Sitzung am 30. November 2025 in Sonthofen fest. Sowohl die Produktionsflächen als auch die -mengen werden zurückgefahren.

2026 werden weniger Callunen angebaut. Bild: GABOT.

Die Ursache sehen die, aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands kommenden, Vorstandsmitglieder in den steigenden Kosten für Produktionsmittel, Lizenzentgelten und Marketing. Die gegenläufigen Forderungen des Handels, für die Heidesaison 2026 Preisstabilität oder auch Preissenkungen anzusetzen, werden zu einer weiteren Mengenreduktion führen, schätzen die Vorstandsmitglieder. Ältere Betriebsinhaber, die keine Nachfolger haben, geben zudem häufiger den Betrieb vorzeitig auf, weil sich Modernisierungen nicht mehr lohnen würden.

Die Verbraucher haben 2025 kleinere Topfgrößen verstärkt gekauft. Darauf stellen sich die Callunenproduzenten ein.

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