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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Lehnt CO2-Bepreisung für Gartenbaubranche weiter ab
Der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) hat sich in einem offenen Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sowie an die Bundesumweltministerin Svenja Schulz und an die zuständigen Landesminister gewandt und vor den Auswirkungen eine CO₂-Bepreisung auf fossile Energieträger für den Gartenbau gewarnt.
Darin verweist ZVG-Präsident Jürgen Mertz auf die Berechnungen des ZVG, wonach eine solche CO₂-Bepreisung zu massiven Steigerungen der Produktionskosten im Unterglas-Anbau von Gemüse und Zierpflanzen führen würde. Dadurch käme es zu einer Gewinnminderung von bis zu 31%.
„Die Belastungen wären für die Betriebe nicht zu schultern“, führt Mertz in dem Brief aus. Sie würden den bereits seit Jahren anhaltenden Strukturwandel im Gartenbau massiv beschleunigen. Zudem stünden nicht mehr ausreichend finanzielle Mittel für Investitionen in energieeffiziente Maßnahmen und die Umstellung auf regenerative Energien zur Verfügung.
Hinweise auf eine Überwälzung der Mehrkosten in Form höherer Preise für Waren und Dienstleistungen an die Haushalte sind nach Auffassung des ZVG „fahrlässig und verkennen nicht nur die Importdominanz im gartenbaulichen Markt, sondern auch die Marktmacht des Lebensmitteleinzelhandels und den daraus resultierenden Preisdruck auf die Obst, Gemüse und Pflanzen produzierenden Betriebe“. Teilweise nutzen die Betriebe CO₂ zur Kulturführung im Gemüsebau und kauften es von naheliegenden Kraftwerken oder aus der Industrie zu.
Der ZVG spricht sich für sektorspezifische Instrumente aus und verweist auf das erfolgreiche Bundesprogramm Energieeffizienz. (ZVG)

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