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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Lehnt CO2-Bepreisung auf fossile Energieträger ab
Anlässlich der Vorstellung dreier Gutachten im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) zu den Auswirkungen auf Privathaushalte lenkt der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) den Blick auf die betroffenen Unternehmen: Ohne ausreichende Entlastungsmaßnahmen oder anderweitige Unterstützung droht der Branche ein massiver Strukturwandel.
„Die Auswirkungen einer CO2-Bepreisung auf fossile Energieträger wären für den Gartenbau dramatisch, insbesondere den Zierpflanzenbau und den Gemüsebau“, erklärt ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer. Eine Kompensation auch im Sektor, beispielsweise über die Streichung der Stromsteuer, wäre „nur ein Tropfen auf den heißen Stein“.
Der ZVG fordert, dass der energieintensive Gartenbau generell von einer CO2-Bepreisung ausgenommen wird. Stattdessen sind andere Instrumente nötig, um den Gartenbau zu stärken und dabei zu unterstützen, im Sinne der Energieeffizienz CO2 einzusparen und auch auf regenerative Energieträger umzustellen. Erneut weist der Verband auf das Bundesprogramm Energieeffizienz hin, das nachweislich Anreize zu CO2-sparenden Investitionen schafft.
Hintergrund:
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hat am Freitag, den 5. Juli 2019, drei Gutachten in die aktuelle Diskussion um ein Instrument zur Steuerung des Ausstoßes von CO2 vorgestellt. Kern der Gutachten sind die Auswirkungen auf die privaten Haushalte und Ansätze zu einer weitgehenden sozialverträglichen Kompensation. Auswirkungen auf Handel und Gewerbe und damit auch auf den Gartenbau mit der Unterglasproduktion sind nicht Gegenstand der Gutachten. Gleichwohl verweist das BMU auf die nötige Unterstützung der Unternehmen bei klimafreundlichen Investitionen. (ZVG)

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