Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Länder erkennen Verfügbarkeitsproblem von Wirkstoffen

Agrarminister sprechen sich für ausreichend Pflanzenschutz aus (ZVG) Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) zeigt sich erleichtert, dass das Problem der schwindenden Verfügbarkeit von Wirkstoffen zur Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten ernst genommen wird.

Länder haben Problem bei der Verfügbarkeit von Wirkstoffen erkannt. Bild: GABOT.

Die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen gaben auf der Agrarministerkonferenz am vergangenen Freitag ein Votum zur Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln ab. In der Protokollerklärung bitten sie unter anderem den Bund, eine ausreichende Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln auf dem gleichen Niveau wie in anderen EU-Mitgliedsstaaten zu gewährleisten sowie die Verfahren der Lückenindikationen zu beschleunigen.

ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer sprach von einer „glasklaren Position" der zehn unterzeichnenden Länder, die man nur unterstützen könne. Bedauerlicherweise haben sich nicht alle Bundesländer zu einem gemeinsamen Beschluss verständigen können, so Fleischer weiter. Dabei ist es gerade bei der Vielfalt der gärtnerischen Kulturen unabdingbar, ausreichend Auswahl an Wirkstoffen zu haben, um der Resistenzbildung bei Krankheiten und Schädlingen vorzubeugen. Um dies zu erreichen, ist unter anderem auch bei den Zulassungsbehörden ein deutlich größeres Verständnis für die Nöte der Produzenten wünschenswert. (ZVG)

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