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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Interesse an bienenfreundlichen Pflanzen steigt
Das wurde beim jährlichen Treffen der Geschäftsführer des Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e. V. (BHB), Industrieverband Garten (IVG) e. V., Verband Deutscher Garten-Center e. V. (VDG) und Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) am heutigen Weltbienentag in Grafschaft deutlich. Der Ertrag vieler Gemüse-, Obst- und Ackerbaukulturen ist von der Bestäubungsleistung von Bienen und anderen Insekten abhängig. Gleichzeitig haben Produkte des Gartenbaus auch einen wesentlichen Anteil an der Ernährung der Bestäuber. Der ZVG unterstützt zusammen mit dem BHB, dem IVG und dem VDG erneut die Initiative „Bienen füttern!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), um noch mehr Privatgärten zu erreichen.
Mit gemischten Gefühlen blicken die Branchenverbände dagegen auf den bisherigen Saisonverlauf. Nach einem starken Auftakt im April liefen die Geschäfte aufgrund der kalten Witterung im Mai eher verhalten.
Weitere Themen des jährlichen Treffens waren Fragen zur Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Torf und zu Biodiversität. Hierzu wollen sich die Verbände weiter austauschen.
Hintergrund
Das BMEL hatte die Initiative „Bienen füttern“ 2014 gegründet. Sie informiert Bürgerinnen und Bürger über die Bedeutung von Bienen und anderen Bestäuberinsekten sowie über die wichtigsten Aktivitäten des BMEL in diesem Bereich. Zudem gibt sie nützliche Tipps und animiert dazu, über den Anbau bienenfreundlicher Pflanzen auf Balkonen und in Gärten, einen ganz persönlichen Beitrag zum Bienenschutz zu leisten. Neben privaten Bienenfütterern können ab Mai auch Landwirte, Unternehmen und andere Besitzer/Bewirtschafter großer Flächen ihre Blühstreifen in die Karte eintragen. (ZVG)

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