Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Herkunftskennzeichen immer präsenter

Starkes Bekenntnis zum neuen Herkunftskennzeichen "Gutes aus deutscher Landwirtschaft".

v.l.: Dr. Christian Weseloh, Johannes Bliestle, Björn Fromm, Franz-Josef Holzenkamp, Joachim Rukwied, Peter Jürgens, Wilhelm Böck- Bild: BVEO.

Die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) unterstreicht anlässlich der Grünen Woche die große Bedeutung des Logos, das Verbraucherinnen und Verbrauchern einfach und deutlich zeigt: Diese Ware kommt aus Deutschland. Der Verband geht davon aus, dass in diesem Jahr immer mehr Produkte in den Supermarktregalen mit dem im Jahr 2024 eingeführten Herkunftskennzeichen ausgezeichnet sein werden. „Unsere heimische Landwirtschaft produziert unter höchsten Standards hochwertige und bezahlbare Lebensmittel. Der Sonderkulturbereich hat frühzeitig die Notwendigkeit eines Herkunftskennzeichens erkannt. Mit dem Logo sehen die Verbraucher sofort, ob sie deutsche Ware kaufen. Das ist gewissermaßen eine vertrauensbildende Maßnahme auf einen Blick“, stellt Johannes Bliestle, Vorsitzender der BVEO heraus.

„Das Siegel 'Gutes aus deutscher Landwirtschaft' ist ein erstes maßgebliches Ergebnis aus der stufenübergreifenden Arbeit der Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft (ZKHL)“, betonte Christian Weseloh, Geschäftsführer der BVEO, im Rahmen eines Empfangs am Gemeinschaftsstand des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV) auf der Grünen Woche. Vor Vertretern aus Politik, Handel, Verbänden und Genossenschaften hob Weseloh den beispielgebenden Charakter der Entstehung des neuen Kennzeichens heraus. „Das Herkunftskennzeichen ist stufen- und produktübergreifend erfolgt.“ Und in der Tat: Es waren Experten aus allen Stufen der Wertschöpfungskette involviert – sowohl aus dem tierischen als auch dem pflanzlichen Sektor.

So wurde es möglich, dass die Produktgruppen Obst, Gemüse und Pilze, aber auch Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch, Eier und bestimmte Molkereiprodukte mit dem einheitlichen Logo gekennzeichnet werden können. „Das ist großartig und sorgt für eine hohe und aussagekräftige Transparenz für die Verbraucherinnen und Verbraucher“, so Weseloh. Die in der BVEO vereinigten Erzeugerorganisationen erachten ein solches geschlossenes Vorgehen als zukunftsweisend. Denn für künftige Anforderungen der Lebensmittelwirtschaft sollte die Branche stufenübergreifend nachhaltige Lösungen erarbeiten.

Das Herkunftskennzeichen „Gutes aus deutscher Landwirtschaft“ ist ein freiwilliges Label und ersetzt nicht die gesetzlichen Kennzeichnungsvorgaben. Da es prägnant und einfach zu lesen ist, ist es für Verbraucherinnen und Verbraucher eine schnelle und einfache Informationshilfe beim Einkauf. Angesichts der Vielfalt bisheriger Herkunftszeichen am Markt besteht entlang der Wertschöpfungskette ein großes Interesse an der Etablierung eines Lebensmitteleinzelhandel-übergreifenden bundesweit einheitlichen Zeichens mit einem hohen Identifikationsfaktor, das über alle Stufen der Lebensmittelkette eingesetzt werden kann.

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