Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Heimische Produktion braucht Perspektiven

Es fehlt an langfristigen Perspektiven für die heimische Produktion in Deutschland. Das wurde erneut bei der Informationsreise der Präsidentin des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) Eva Kähler-Theuerkauf, in Begleitung von ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer und der Geschäftsführerin der Bundesfachgruppe Gemüsebau Laura Lafuente, in Niedersachsen deutlich.

Jan-Bernd Krümpelbeck und Jens Wiele vom Vorstand des Erzeugergroßmarktes Langförden-Oldenburg eG (ELO) mit ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf (l) und der Geschäftsführerin der Bundesfachgruppe Gemüsebau, Laura Lafuente. Bild: ZVG.

Die besuchten Betriebe Mählmann Gemüsebau, die OMpilze GmbH & Co. KG sowie der Erzeugergroßmarkt Langförden-Oldenburg eG (ELO) standen exemplarisch für die Leistungsfähigkeit des deutschen Gartenbaus, der jedoch dringend eine Entlastung und klare Signale aus der Politik benötigt, um zukunftsfähig zu bleiben.

Einig war man sich, dass nationale Alleingänge bei EU-Regelungen und deutsche Maximalforderungen zu einer zunehmenden Wettbewerbsverzerrung gegenüber europäischen Nachbarn führen. Die Unternehmen kämpfen zudem mit einer überbordenden Bürokratie, die innovative Projekte und die betriebliche Weiterentwicklung ausbremst. Hinzu kommen die massiv gestiegenen Energiekosten, die insbesondere energieintensive Branchen wie den Pilzanbau sowie den Gemüsebau Unterglas hart treffen. Die Gesprächspartner sehen die Politik dringend gefordert, mit passenden Rahmenbedingungen die Wettbewerbsfähigkeit der Branche langfristig zu sichern. (ZVG)

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