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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Gartenbau stellt sich Nachhaltigkeitsanforderungen
Die möglichen Auswirkungen der grünen Taxonomie der Europäischen Union auf den deutschen Gartenbau zeigte Prof. Dr. Enno Bahrs von der Universität Hohenheim auf. Er riet den Betrieben, sich bereits jetzt mit dem Thema von Nachhaltigkeitsindikatoren zu beschäftigen. Bahrs erwartet, dass die Anforderungen der Banken zur sogenannten nachhaltigen Finanzierung steigen werden.
„Künftig wird sich ein Betrieb günstiger finanzieren können, der nachweislich nachhaltig wirtschaftet“, ist Bahrs überzeugt.
Robert Luer vom Zentrum für Betriebswirtschaft im Gartenbau (ZBG) stellte das Bewertungssystem des ZBG zur Nachhaltigkeit vor, dass künftig eine Ergänzung zum Betriebsvergleich 4.0 darstellen soll. Der ZBG-Geschäftsführer machte die Herausforderungen bei Erfassung und Bewertung der Nachhaltigkeitsindikatoren deutlich.
„Der Gartenbau in seiner Heterogenität stellt uns dort vor besondere Aufgaben, denen wir uns aber stellen müssen“, unterstrich Luer.
Die Fachkräftefrage ist für die deutsche Wirtschaft und damit natürlich auch für den Gartenbau zu einer existentiellen Herausforderung geworden. Die jungen Betriebsleiter Corinna Henkel von der Gärtnerei Wissing in Senden und Arne Dörries von Blumen Dörries in Bad Gandersheim berichteten, wie sie Auszubildende und Fachkräfte für ihre Betriebe finden und halten und zeigten den Handlungsbedarf für die Branche auf.
„Wir müssen uns gemeinsam als Unternehmer engagieren, um den Nachwuchs für die Branche zu begeistern“, unterstrich Dorries.
Henkel ergänzte: „Der direkte Kontakt in die Schulen und Berufsschulen ist unerlässlich, um die Auszubildenen von morgen zu finden.“ (ZVG)

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