Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Gartenbau ist zukunftsgewandt

Ausreichend Planungssicherheit und verlässliche politische Rahmenbedingungen für die gärtnerischen Unternehmen hat der Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), Jürgen Mertz, angemahnt. Zur Eröffnung der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) Essen am 23. Januar 2024 erinnerte er an die Leistungen des Gartenbaus und die Innovationskraft der Branche.

ZVG-Präsident Jürgen Mertz bei der Eröffnung der 40. Internationalen Pflanzenmesse (IPM) in Essen. Bild: Alex Muchnik/MESSE ESSEN.

„Der Gartenbau mit seinen vor- und nachgelagerten Bereichen ist zukunftsgewandt. Wir sind Teil der Lösung – sei es bei der Lebensqualität oder den Klimawandelfolgen", betonte Mertz. Die Herausforderungen, vor denen man als Gesellschaft oder als Branche stehe, seien groß. Um diesen zu begegnen, brauche man starke zukunftsgerichtete Betriebe

Der ZVG-Präsident zeigte die Aktivitäten der Branche auf, beispielsweise zur Torfreduktion, zur Energieeffizienz, oder zu Pflanzenschutzalternativen. Die Politik habe die steigenden administrativen Klimabetriebskosten immer mit dem Versprechen verknüpft, den damit nötigen Transformationsprozess zu unterstützen, so Mertz weiter. In der aktuellen Kürzungsdebatte sei davon wenig übriggeblieben. Immerhin bliebe das für den Gartenbau so wichtige Bundesprogramm Energieeffizienz erhalten. Für die Fortführung seiner Erfolgsgeschichte sei eine ausreichende finanzielle Ausstattung aber unabdingbar.

Die IPM öffnet als Leitmesse des Gartenbaus vom 23. Januar bis 26. Januar 2024 ihre Tore. Auf den rund 100.000 Quadratmeter in zehn Hallen erwarten 1.400 Aussteller aus 43 Ländern die Fachbesucherinnen und Fachbesucher. Ideeller Träger ist der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Kooperation mit der Messe Essen GmbH, dem Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen und dem Fachverband Deutscher Floristen – Bundesverband. (ZVG)

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