Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Gartenbau-Interessen mit Nachdruck vertreten

Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) hat auf seiner Mitgliederversammlung Bilanz über das vergangene Jahr gezogen.

ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer zieht Bilanz des vergangenen Jahres. Bild: ZVG/ Schwarz.

„Das vergangene Jahr war von intensiver Arbeit geprägt. Wir haben die Interessen des deutschen Gartenbaus mit Nachdruck vertreten, politische Prozesse begleitet und Impulse für wichtige Zukunftsthemen gesetzt“, resümierte ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer

Besondere Bedeutung hatte die vorgezogene Bundestagswahl, in deren Vorfeld der ZVG klare Positionen formulierte und das „Maßnahmenpaket Zukunft Gartenbau“ in die politischen Debatten einbrachte. Der ZVG konnte auch in anderen Bereichen wichtige Akzente setzen. Dazu zählen Vorschläge zur Entlastung von Bürokratie, die Entwicklung praxisnaher Werkzeuge zur Umsetzung des Energieeffizienzgesetzes sowie intensive Gespräche mit Abgeordneten und Ministeriumsvertretern. Ziel war es dabei stets, die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Gartenbaus zu sichern

Im Pflanzenschutz habe man sich mit Nachdruck für ein verbessertes Zulassungsverfahren eingesetzt, berichtete Fleischer. Der ZVG wirkte aktiv bei der AG Lückenindikation mit und bringe sich bei der Arbeitsgruppe Pflanzenschutz bei der Weiterentwicklung des „Maßnahmenpaketes Zukunft Gartenbau“ ein. Zahlreiche Zulassungslücken im Pflanzenschutz seien durch Notfallanträge geschlossen worden. Ebenso seien Projekte für eine einheitliche und bezahlbare Nachhaltigkeitszertifizierung im Gartenbau auf den Weg gebracht worden.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Arbeits- und Sozialthemen. Der ZVG positionierte sich zur Mindestlohnentwicklung, setzte sich für praktikable Regelungen bei Saisonarbeitskräften ein und begleitete die Diskussion um die Arbeitszeitflexibilität.

Parallel dazu wurde die Nachwuchsarbeit weiterentwickelt und intensiviert. Auch die Ausbildungsneuordnung wurde unter der Federführung des ZVG weiter vorangebracht. Darüber hinaus engagierte sich der Verband für die Förderung der Gartenbauwissenschaft, die in den letzten Jahren zunehmend unter Druck geraten ist.

„Mit dieser Bilanz unterstreichen wir unsere Rolle als starke Stimme des Gartenbaus – nah an den Betrieben und präsent in Politik und Öffentlichkeit“, betonte Fleischer abschließend.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.