Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Fordert entschlossenes Handeln der Agrarministerkonferenz

Anlässlich der Herbst-Agrarministerkonferenz 2025 appelliert der Zentralverband Gartenbau (ZVG) an die Agrarminister und -ministerinnen der Länder, die Zukunft des Gartenbaus in Deutschland aktiv zu sichern. Steigende Energiekosten, enge Regulierungen, eingeschränkte Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln sowie eine sichere Wasserversorgung stellen die Branche vor erhebliche Herausforderungen.

Der Zentralverband Gartenbau fordert ein entschlossenes Handeln der Agrarministerkonferenz.

„Unsere Betriebe brauchen schnelle, praxisgerechte Lösungen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern", betont ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer. „Das Maßnahmenpaket Zukunft Gartenbau bietet konkrete Vorschläge, die jetzt von der Politik noch stärker aufgegriffen werden müssen."

Besonders dringlich ist die Verbesserung der Zulassungssituation von Pflanzenschutzmitteln. Viele Kulturen im Gartenbau könnten ohne Anpassungen der Verfahren nicht mehr ausreichend geschützt werden. Der ZVG fordert daher eine verbesserte Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln für kleinere Kulturen (Minor Uses) sowie beschleunigte Zulassungsverfahren. Hier liegen zahlreiche gute Vorschläge auf dem Tisch des Bundeslandwirtschaftsministeriums.

Eine effiziente Wassernutzung ist für den Gartenbau überlebenswichtig. Der ZVG fordert daher ein spezielles Förderprogramm „Wassereffizienz im Gartenbau" im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK). Zudem müssten Branchenverbände wie der ZVG in die Umsetzung der Nationalen Wasserstrategie einbezogen werden.

Ebenso ist die steuerfreie Risikoausgleichsrücklage ist für Gartenbaubetriebe von zentraler Bedeutung, um Schäden durch Wetterextreme oder Quarantäneschäden abzufedern. „Solche Ereignisse können einen Betrieb innerhalb kurzer Zeit in seiner Existenz bedrohen", unterstrich Fleischer.

„Der Gartenbau braucht klare politische Unterstützung, damit er seine gesellschaftlich wichtigen Aufgaben auch in Zukunft erfüllen kann", so Fleischer abschließend. (ZVG)

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