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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Fleischer zieht Bilanz bei der Verbandsarbeit
Das Bundesprogramm Energieeffizienz bezeichnete Fleischer als hervorragendes Beispiel für die Verknüpfung von Forderung nach einer Transformation und dessen Förderung. Viele Betriebe hätten davon profitiert und entsprechend auch das Klima. Nach dem Haushaltsstopp habe man intensiv über mehrere Monate für eine Öffnung und eine erneute Mittelausstattung gekämpft – letztlich mit Erfolg.
Erfolgreich habe man zudem die EU-Verordnung zur nachhaltigen Verwendung von Pflanzenschutzmitteln (SUR) im vergangenen Jahr abgewendet. Die dort angekündigten Vorgaben seien völlig praxisfern gewesen und hätten nicht wenige Betriebsaufgaben zur Folge gehabt, so der ZVG-Generalsekretär. Der Verband brächte sich intensiv ein – dazu zähle beispielsweise die Mitarbeit beim Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutz oder beim jüngst veröffentlichten Zukunftsprogramm Pflanzenschutz.
„Ein wenig mehr Realismus“ hätte sich Fleischer auch bei der Umsetzung der Düngeverordnung gewünscht. Die dort geplante Nährstoffbilanz wäre völlig an der täglichen Arbeit der Gemüsebetriebe vorbeigegangen. Mit seinen Argumenten sei der ZVG bei den Ländern letztlich auf offene Ohren gestoßen.
Seit Monaten kämpfe man zudem darum, dass die Bundesregierung beim Energieeffizienzgesetz die EU-Vorgaben 1 : 1 umsetzt und nicht noch draufsattelt, führt der ZVG-Generalsekretär weiter aus. Vielen Unterglasbetrieben drohe ein völlig überzogenes, aufwändiges und kostentreibendes Energiemanagementsystem.
Kritik äußerte Fleischer zudem an der Maut-Regelung für LKW ab 3,5 Tonnen und den fehlenden Ausnahmen für gewerbliche Gartenbaubetriebe. Durch eine „völlig krude Ausdifferenzierung“ würden diese Unternehmen aus der Handwerkerregelung ausgeschlossen.
Beim Thema Bürokratieabbau verwies der ZVG-Generalsekretär auf die im Nachgang der Agarproteste erarbeiteten über 40 konkreten Vorschläge. Hierzu habe es Gespräche auf Länder- sowie Bundesebene gegeben. Einzelne Vorschläge seien aufgegriffen worden. Es gebe aber noch Luft nach oben.
Auch am Maßnahmenpaket Zukunft Gartenbau habe der ZVG intensiv über mehrere Monate mitgearbeitet Diese sei am 27. Februar 2024 im Bundeslandwirtschaftsministerium übergeben worden. „Hier haben wir die Herausforderungen des Gartenbaus skizziert und vielfältige Lösungsansätze formuliert. Diese Ansätze werden unseren Betrieben, aber auch der gesamten Branche auf dem Zukunftspfad helfen“ unterstrich Fleischer abschließend. (ZVG)

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