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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Fleischer würdigt Leistung der Gemüse-Selbstvermarkter
Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Gemüse-Selbstvermarkter e.V. am 27. Februar in Nürnberg betonte der Generalsekretär des Zentralverbandes Gartenbau e.V. (ZVG) Bertram Fleischer in seinem Grußwort die enorme wirtschaftliche Bedeutung der Selbst- und Direktvermarktung im Deutschen Gemüsebau. Diese sei ursächlich für einen Großteil der Gemüse-Verkaufserlöse in Deutschland. Fleischer würdigte die Leistung der Gemüse-Selbstvermarkter: „Sie können zu Recht stolz auf sich sein. Was die Selbstvermarkter tagtäglich in ihren Familienbetrieben leisten, ist vorbildlich und verdient größten Respekt.“ Die Gesellschaft fordere von den Erzeugern zunehmend regionale Ware und Verbrauchernähe. Dies sei genau das, wofür die Selbstvermarkter stehen.
Der ZVG-Generalsekretär sprach zudem die seit zwei Jahren laufende Nachwuchswerbekampagne des ZVG an, die junge Menschen für den Gartenbau begeistert. Wichtig sei aber auch, dass eine gute Ausbildung in den Betrieben stattfindet. Dies sei bei den Selbstvermarktern der Fall.
Fleischer wies zudem auf die Bedeutung des Themas Pflanzenschutz im Gemüsebau hin. In diesem Zusammenhang begrüßte er auch das finanzielle Engagement der Selbstvermarkter über eine Pflanzenschutz-Umlage der Bundesfachgruppe Gemüsebau. Das vom ZVG und DBV gemeinsam getragenes Verbundvorhaben Lückeninidikation sei ein wichtiger Schritt, um ausreichend zur Verfügung stehende Pflanzenschutzmittel zu bekommen.
Hinsichtlich der immer noch nicht funktionierenden EU-Harmonisierung bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln wies Fleischer auf die Auswirkungen für die Betriebe hin. Letztlich hätten diese die entstehenden Kosten durch Ernteausfälle aufgrund fehlender Pflanzenschutzmittel zu tragen.
Zur Novellierung der Düngeverordnung sprach sich Fleischer dafür aus, dass insbesondere Gemüsebaubetriebe mit ihren vielen Gemüsearten eine praktikable Lösung brauchen. (ZVG)

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