Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Erweiterung des Bundesprogramms "Ausbildungsplätze sichern" nötig

Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) spricht sich für eine Verlängerung und Ausweitung der Förderbedingungen des Bundesprogrammes "Ausbildungsplätze sichern" aus.

Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ ist angetreten, das Ausbildungsgeschehen mit der Pandemischen Lage und den erschwerten Rahmenbedingungen zu stabilisieren.

„Die Gartenbaubetriebe können bislang von den Förderungen nicht profitieren, wenn sie nicht auf Kurzarbeit zurückgreifen mussten“ erläutert ZVG-Präsident Jürgen Mertz in einem Brief an Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger.

Als Produzenten von lebenden Produkten des täglichen Bedarfs sei dies aber nur sehr eingeschränkt möglich gewesen. Bislang konnte die Ausbildungsqualität in den Betrieben gehalten und ein Wechsel der Auszubildenden in andere Betriebe vermieden werden. Gleichwohl müsse sich die Branche mit Einschränkungen und pandemiebedingten höheren Anforderungen auseinandersetzen.

Angesichts des anhaltenden Corona-Geschehens und der derzeit enormen Verteuerung von Betriebsmitteln fordert der ZVG eine Anpassung beim Bundesprogramm, um so auch die Betriebe des Gartenbaus als wichtige Grundversorger zu berücksichtigen. Darüber hinaus wird eine Verlängerung des Bundesprogrammes über 2022/23 hinaus befürwortet.

Hintergrund: Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ ist angetreten, das Ausbildungsgeschehen mit der Pandemischen Lage und den erschwerten Rahmenbedingungen zu stabilisieren. Die Fokussierung auf die Klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) hat der ZVG ausdrücklich begrüßt.

Bislang konnten die gärtnerischen Betriebe allerdings von der Förderung nicht profitieren, wenn sie in 2020/21 weniger als zwei Monate oder gar nicht in Kurzarbeit gingen. (ZVG)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.