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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Erster Energietag 2020
ZVG-Umweltreferent Dr. Hans Joachim Brinkjans erläuterte die Konsequenzen für den Gartenbau durch die geplante CO2-Bepreisung im Zuge des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG). Auf der Basis von Modellbetrieben stellte er detailliert die Belastung für die Branche vor. Die Entlastungen, die die Politik beispielsweise über eine Absenkung der EEG-Umlage vorsieht, sind dagegen für den Gartenbau nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Matthias Held vom Fachverband Holzenergie (FVH) und Georg Krämer von der Energieagentur NRW machten deutlich, dass auch mittelfristig genug Holz als Brennstoff für den Gartenbau zur Verfügung steht. Held informierte über die verschiedenen Holzsortimente und die jeweils verfügbaren Mengen, stellte Verwendungsszenarien der Holznutzung dar und verwies auf die sehr stabile Preisentwicklung hingewiesen. Krämer belegte die Fakten mit Modellrechnungen. Darüber hinaus erläuterte er Details zur Brennstoffqualität, der Betriebssicherheit und der Wirtschaftlichkeit.
Die Fördermöglichkeiten der Programme des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) thematisierte Technikberater Peter Berwanger. Sie bieten dem Gartenbau neben dem Bundesprogramm Energieeffizienz die attraktivsten Ansätze bei einer Umstellung auf erneuerbare Energien. Arne Wylkop vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) erläuterte die veränderten Förderschwerpunkte im neuen Bundesprogramm „Richtlinie zur Förderung der Energieeffizienz und CO2-Einsparung in Landwirtschaft und Gartenbau“. Künftig muss CO2 statt Energie eingespart werden. Darauf richtet sich die Förderquote aus. Neu ist außerdem die Förderung der regenerativen Eigen-Energieerzeugung. (ZVG)

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