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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Energiealternativen bewertet
Im Unterglasanbau werden in Deutschland Jungpflanzen, Gemüse, Pilze und Zierpflanzen produziert. Je nach Kultur sind dafür teils hohe Energieaufwendungen nötig. Angesichts der anhaltenden Diskussion um Energiepreise und Energieversorgung müssen die gärtnerischen Betriebe alle Möglichkeiten nutzen, um ihre Gewächshäuser energieeffizienter zu gestalten. Die Branche ist außerdem gefordert, alternative Heizkonzepte zu entwickeln und auf neue Energieträger umzustellen. Investitionen in neue Energiesysteme sind jedoch kostenintensiv. Passende Rahmenbedingungen und Planungssicherheit sind daher unabdingbar.
Dem Gartenbau stehen Hackschnitzel, Holzpellets, Blockheizkraftwerke und Abwärme als alternative Energieträger zur Verfügung. Ein Umstieg auf regenerative Brennstoffe ist für Unternehmen immer dann sinnvoll, wenn die Maßnahme finanzierbar, ein wirtschaftlicher Betrieb möglich, die Technologie ausgereift und ein vorteilhafter Standort vorhanden ist, zeigt das ZVG-Papier auf. Wärmepumpen sind derzeit für den produzierenden Gartenbau nur im Einzelfall geeignet.
Unabhängig vom Einsatz der Energieträger sind die Unternehmen aus rein ökonomischen Gründen daran interessiert, ihren Energieverbrauch zu reduzieren und in die Energieeffizienz der Gewächshäuser zu investieren. Diesen Transformationsprozess gilt es, von staatlicher Seite beispielsweise über das Bundesprogramm Energieeffizienz zu begleiten und zu unterstützen. Das Bundesprogramm muss wieder geöffnet und mit ausreichenden Fördermitteln ausgestattet werden, um den auch politisch gewollten Transformationsprozess zu beschleunigen. (ZVG)

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