Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: DWD-Dürreprognose hochinteressant für den Freilandgemüsebau

Für den Freilandgemüsebau könnte sich ein neues Instrument in der Risikovorsorge auftun.

Neues operationelles Programm des Deutschen Wetterdienstes ab 2020. Bild: GABOT.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) entwickelt derzeit eine neue Langfristvorhersage, die Landwirten und Gärtnern die Bodenfeuchte bis zu sechs Wochen im Voraus vorhersagt und über potentielle Dürregefahren informieren soll. Das neue operationelle Programm wird aller Voraussicht nach 2020 starten. 

Christian Ufen, Vorsitzender der Fachgruppe Gemüsebau im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) und im Bundesausschuss Obst und Gemüse (BOG) stuft den Sachverhalt als „hochinteressant für den Freilandgemüsebau ein“.

„Erst der Praxistest wird aber zeigen, welche tatsächlichen Möglichkeiten sich umsetzen lassen", so Ufen. Die der Prognose zugrunde liegende Bodenfeuchte beschreibt, wieviel Wasser im Boden gespeichert ist. Trotz wochenlanger Trockenheit können die Pflanzen durch die gespeicherte Bodenfeuchte aus Niederschlägen des Winters und Frühlings über genug Wasser für ihr Wachstum haben. Da sie eine sich nur langsam verändernde Speichergröße ist, lässt sie sich laut DWD-Einschätzung gut für die Berechnung langfristiger Vorhersagen verwenden. DWD-Vizepräsident Prof. Dr. Paul Becker ist überzeugt, dass der Wetterdienst mit der Vorhersagetechnik die in großen Teilen Deutschlands anhaltende Dürre im vergangenen Jahr schon sechs Wochen vorher mit guter Qualität vorhersagen hätte können. Der DWD will nun im laufenden Jahr das Programm weiter optimieren und die Prognose dann im nächsten Jahr anbieten. (ZVG/DWD)

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