Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" verlängert

Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßt den Kabinettsbeschluss zur Verlängerung des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ und sieht es als klares Signal zur Absicherung des Fachkräftebedarfs in Zeiten der Corona-Pandemie.

Dem Gartenbau fehlen die Fachkräfte. Bild: GABOT.

„Der Fachkräftebedarf im Gartenbau hält an“, betont Jakob Hokema, Vorsitzender des ZVG-Ausschusses für Bildungspolitik und Berufsbildung. Gleichzeitig stelle das anhaltende Pandemiegeschehen die Betriebe vor Herausforderungen. Die Unterstützung der Betriebe im Ausbildungsjahr 2021/22 und die Anpassungen im Bundesprogramm seien ein wichtiger Hilfsbaustein.

So wird unter anderem die Prämie bei Übernahme von Auszubildenden aus insolventen Betrieben verdoppelt, die Auftrags- und Verbundausbildung weitergefördert und die Kosten für Prüfungsvorbereitungslehrgänge übernommen. Nun kommt es auf die genaue Ausformulierung der Antragsbedingungen an. Unter anderem waren die vorgegebenen Schwellenwerte und Bezugsräume nicht an die Spezifika der Gartenbaubetriebe angepasst.

Aber nicht nur die Ausbildung selbst finde derzeit unter besonderen Bedingungen statt, führt Hokema weiter aus. Auch die Suche nach potenziellen Auszubildenden sei erschwert. Die Verbesserung der digitalen Beratung von angehenden Auszubildenden sei daher ein weiterer wichtiger Schritt.

Hintergrund: Um die Zahl der Ausbildungsverträge zu stabilisieren, wurde zum 1. August 2020 das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ aufgelegt. Dieses soll laut dem gestrigen Kabinettsbeschluss je nach Förderbereich bis 31. Mai 2021 bzw. bis Ende 2021 verlängert werden. (ZVG)

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