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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Beruf Gärtner weiterhin attraktiv
„Unsere Branche ist vielseitig und bietet vielfältige, sinnstiftende Tätigkeiten“, betont Jakob Hokema, Vorsitzender des ZVG-Ausschusses für Bildungspolitik und Berufsbildung. Damit treffen wir einen Nerv bei den Schulabgängern.
„Gleichzeitig haben wir einen anhaltenden hohen Fachkräftebedarf und sind dringend auf motivierte Auszubildende angewiesen“, so Hokema weiter.
Das BIBB zählte zum 30. September vergangenen Jahres insgesamt 6.014 Neuverträge für den Beruf Gärtner. Das sind 10,0% mehr als im Vorjahr. Steigerungen gibt es aber in allen Produktionsfachrichtungen. Die höchste Steigerung in Prozent verzeichnen die Staudengärtner mit einem Plus von 36,4%. In absoluten Zahlen ist der Zierpflanzenbau mit einer Steigerung von 87 Neuverträgen zu nennen. Die meisten neuen Azubis sind weiterhin beim Garten- und Landschaftsbau.
Der Agrarbereich insgesamt verzeichnet den zweithöchsten Zuwachs nach den freien Berufen. Die Zahl der jungen Menschen, die eine duale Berufsausbildung nachfragten, ging dagegen im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 0,9% auf 540.900 zurück und erreichte einen neuen Tiefstand seit 1992. (ZVG)

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