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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Bekräftig Forderungen zur EU-Verpackungsverordnung
Als Teil einer breiten Branchenallianz sowie in eigenen Stellungnahmen hat der ZVG darauf hingewiesen, dass die aktuellen Regelungen insbesondere für industrielle und gewerbliche Verpackungen erhebliche praktische Probleme verursachen. Die Vorgaben seien vielfach auf Konsumverpackungen zugeschnitten, würden jedoch auch komplexe Lieferketten in Industrie und Gartenbau betreffen.
Kritisch bewertet der ZVG vor allem die vorgesehenen Wiederverwendungsquoten. Die geforderte 100-Prozent-Quote für bestimmte Industrie- und Gewerbeverpackungen ist schlicht unrealistisch. Auch die Vorgabe, bei grenzüberschreitenden Transporten eine Quote von 40% zu erreichen, erzeugt lediglich immensen bürokratischen Aufwand, ohne einen ökologischen Mehrwert zu bieten. Für bestimmte Transportverpackungen – etwa Palettenfolien und Umreifungsbänder – gebe es derzeit zudem überhaupt keine technisch geeigneten Mehrweglösungen.
Der ZVG betont, dass industrielle und gewerbliche Verpackungen bereits heute in hohem Maße kreislauforientiert organisiert sind und sich deutlich von Konsumverpackungen unterscheiden. Pauschale regulatorische Ansätze würden diesen Unterschieden nicht gerecht.
Vor diesem Hintergrund fordert der Verband im Rahmen des EU-Umwelt-Omnibus gezielte Nachbesserungen der PPWR. Industrie- und Gewerbeverpackungen sollten insbesondere von unverhältnismäßigen Anforderungen bei Wiederverwendung, Berichtspflichten, Kennzeichnung sowie weiteren Detailvorgaben ausgenommen werden. (ZVG)

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