- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- ZVG: Begrüßt neuen Anlauf zum Risikomana...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Begrüßt neuen Anlauf zum Risikomanagement
Auf Zustimmung trifft auch die Anregung der Ressortchefs, Kriterien für die konkrete Ausgestaltung eine effektiven Krisenrücklage erarbeiten zu lassen. Die ablehnende Haltung des Bundes für eine bundeseinheitliche Lösung kann der ZVG dagegen keinesfalls nachvollziehen.
„Die Erfahrungen des Gartenbaus zeigen, dass die Betriebe sich eigenverantwortlich gegen Risiken des Klimawandels absichern wollen“, betont ZVG-Präsident Jürgen Mertz.
Der bereits vorliegende Entwurf für einen neuen Fördergrundsatz „Risikoabsicherung durch Versicherungen gegen witterungsbedingte Risiken“ im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) sollte dringend zum Abschluss gebracht werden.
„Ein reiner Länderansatz ist zu kleinteilig“, so Mertz weiter. Die Einbettung in die GAK ermöglicht eine bundeseinheitliche Lösung.
Hintergrund: Auf der Agrarministerkonferenz (AMK) haben die Minister und Senatoren der Agrarressorts den Bund erneut aufgefordert, die einzelbetriebliche Risikovorsorge durch den Aufbau staatlich unterstützter Versicherungslösungen zu stärken und innerhalb einer erweiterten Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) einzubetten. Sie fühlen sich durch die ersten Erfahrungen des vor kurzem gestarteten Pilotprojekts Ertragsversicherung im Obst- und Weinbau in Baden-Württemberg bestätigt.
Die Ressortchefs regen außerdem an, dass die zuständigen Referenten gemeinsam mit dem Bund sowie dem Thünen-Institut Anforderungen und Kriterien für die konkrete Ausgestaltung einer effektiven Krisenrücklage definieren.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium sieht dagegen die Förderung von Versicherungen als vorrangige Aufgabe der Länder. (ZVG)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.