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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZVG: Begrüßt Empfehlungen zur Weiterentwicklung des ANK
„Wir begrüßen ausdrücklich die Einsicht des Beirats, dass der Bestand an Stadtgrün angesichts veränderter Umwelt- und Klimabedingungen nicht nur erhalten, sondern aktiv angepasst oder neu entwickelt werden muss“, kommentiert ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer.
Die Empfehlungen, verstärkt auf ausdauernde Staudenpflanzungen oder die Umstellung von Rasen auf artenreiche Wiesenflächen zu setzen, gehen genau in die richtige Richtung. Solche Maßnahmen verbinden Wertigkeit mit Pflegeeffizienz und erhöhen die Widerstandsfähigkeit urbaner Grünstrukturen.
Mit Nachdruck unterstützt der ZVG die Einschätzung des Beirats, dass der immense Investitionsbedarf eine substanzielle Aufstockung bestehender Förderprogramme notwendig macht. Die vorgeschlagene bessere Verzahnung mit Instrumenten wie der Städtebauförderung und der kommunalen Klimaanpassung ist nicht nur sinnvoll, sondern überfällig, um Synergien zu schaffen und bürokratische Hürden abzubauen. Auch die Berücksichtigung von Privatgrundstücken und Gebäudebegrünungen gehört dazu.
Dazu befürwortet der ZVG den Appell des WBNK, die rechtlichen Rahmenbedingungen durch eine Novelle des Baugesetzbuchs zu verbessern: „Die Bundesregierung darf nicht beim Wohnungsbau-Turbo stehenbleiben. Sie muss auch die Grünraumentwicklung in urbanen Räumen als doppelte Innenentwicklung stärken“, so Fleischer.
Kritisch sieht der ZVG allerdings die pauschale Empfehlung eines „ökologischen Grünflächenmanagements“. Ein solches Schlagwort läuft Gefahr, komplexe Pflegeanforderungen, gestalterische Qualität und Nutzungsbedürfnisse der Bevölkerung zu vernachlässigen. (ZVG)

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