Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Baumpfleger raten zu beständiger Baumkontrolle

Einheimische Bäume werden durch Sommerhitze und mangelnde Wasserversorgung anfälliger gegenüber Krankheiten und Schädlingen und sollte deshalb regelmäßig kontrolliert werden.

Inbesondere Stadtbäume leiden im Sommer. Bild: GABOT.

Der Klimawandel setzt einheimischen Bäumen in Stadt, Wald und Gärten nachhaltig zu. Nicht nur die mangelnde Wasserversorgung stresst Ahorn, Fichte und Co in heißen Sommern. Die Bäume werden anfälliger gegenüber Krankheiten und Schädlingen, sogenannten Schwächeparasiten. Der Fachverband geprüfter Baumpfleger e. V. (FgB) rät daher Kommunen und privaten Baumbesitzern, ihre Bäume immer wieder zu beobachten, ob sie einen Befall zeigen, um frühzeitig handeln zu können.

Der Fachverband fordert außerdem ein Umdenken bei der Anlage von Baumalleen. „Es ist insbesondere im Zusammenhang mit Kalamitäten und der Feinstaubproblematik nicht mehr sinnvoll, Alleen, deren Anlage Generationen erfreuen soll, wie Monokulturen anzulegen“, erklärt der Vorsitzende des Fachverbandes geprüfter Baumpfleger, Jörg Cremer.

Baumpfleger sehen bereits seit Jahren, dass Baumarten wie Ahorn, Rosskastanie, Ulme, Birke oder Buche erheblich unter neuen und sich stark ausbreitenden Schwächeparasiten leiden oder absterben. „Gerade die Problematiken von Platanen oder auch Rosskastanienalleen sollte uns eines Besseren belehren“, so Cremer. Die Baumarten müssten neu auf ihre Eignung für die verschiedenen Standorte unter neuen Klimabedingungen geprüft werden. Cremer ist überzeugt, dass eine Baumartenvielfalt auf guten, wertig angelegten Baumstandorten mit unterschiedlichen Kronenformen besonders in der Stadt eine Zukunft hat. (ZVG/FgB)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.