Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: "Aus für Erfurt wäre ein Schlag für die Gartenbauforschung"

Die Thüringer Landwirtschaftsministerin Birgit Keller hat sich für den Erhalt des Standortes Erfurt des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt (IGZ) ausgesprochen.

Die Thüringer Landwirtschaftsministerin Birgit Keller hat sich für den Erhalt des Standortes Erfurt des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt (IGZ) ausgesprochen. Studierende der Fakultät Landschaftsarchitektur, Gartenbau und Forsten der Fachhochschule Erfurt hatten ihr am 19. Mai eine entsprechende Petition mit knapp 1.000 Unterschriften übergeben. Der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) bewertet das positive Votum der Ministerin und das Engagement der Studenten als wichtiges Signal im Vorfeld der anstehenden Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) am 24. Mai. „Sollte sich die GWK für eine Schließung des Standortes Erfurt entschließen, würde die Zukunft der Zierpflanzenproduktion in Deutschland erheblichen Schaden nehmen“, mahnt der ZVG.

So ist das IGZ für den Vorsitzenden des Bundesverbandes Zierpflanzen (BVZ) im ZVG, Matthias Bremkens, für die Forschung im Zierpflanzenbau unverzichtbar. „Das IGZ ist die erste Adresse in der Zierpflanzenforschung. Gerade der mittelständisch geprägte Gartenbau ist auf praxisrelevante Forschung angewiesen. Unter anderem durch seine intensive Kooperation mit Pflanzenzuchtunternehmen bei der Pflanzenvermehrung und -züchtung hat das IGZ diesbezüglich sehr gute Arbeit geleistet“, so Bremkens. Der ZVG weist zudem auf die insgesamt positive Evaluation des IGZ durch eine Kommission aus internationalen Wissenschaftlern aus dem Jahr 2015 hin. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hatte dennoch in seiner Bewertung eine Schließung des Standortes Erfurt empfohlen. Mit Bekanntwerden der Position des Senats der Leibniz-Gemeinschaft am 17. März 2016 hat der ZVG gemeinsam mit dem Gartenbauverband Berlin-Brandenburg und dem Landesverband Gartenbau Thüringen intensiv bei der Politik auf Bundes- und Landesebene für den Erhalt des IGZ-Gesamtinstitutes geworben. (ZVG)

Die vom ZVG am 4. Mai veröffentlichte Stellungnahme finden Sie unter: www.g-net.de

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