Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: Arbeitskreis tagt in Bonn

Am 22. und 23. April 2026 kam der Arbeitskreis Hochschulausbildung Gartenbau und Landschaftsarchitektur an der Universität Bonn zusammen.

Der Arbeitskreis Hochschulbildung im Gartenbau traf sich am 22. und 23. April 2026 an der Universität Bonn. Bild: ZVG.

Im Fokus der Sitzung stand die Weiterentwicklung der Hochschulausbildung im Gartenbau in Deutschland.

Die Vertreter von Hochschulen, Universitäten sowie Fachverbänden tauschten sich intensiv zu aktuellen Entwicklungen in Forschung und Lehre aus. Marc-Guido Megies, Präsident des Bundesverbandes der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur (BHGL), gab einen umfassenden Überblick über den derzeitigen Sachstand zum Konzept „Neustart der Gartenbauwissenschaften“.

Trotz vielfältiger gemeinsamer Initiativen vom Zentralverband Gartenbau (ZVG), dem Bund deutscher Baumschulen (BdB), der Deutschen Gartenbauwissenschaftliche Gesellschaft (DGG) und des BHGL sowie politischer Zusagen fiel die Zwischenbilanz ernüchternd aus. Konkrete Fortschritte bei der strukturellen und finanziellen Stärkung der Hochschulbildung im Gartenbau bleiben bislang aus. Dabei hat die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag das „Maßnahmenpaket Zukunft Gartenbau“ und damit auch den Neustart der Gartenbauwissenschaften aufgenommen. Positiv hervorgehoben wurde, dass bereits die Ankündigung möglicher Fördermaßnahmen erste Impulse gesetzt hat. So haben einzelne Hochschulen – darunter auch der Standort Bonn – begonnen, ihr Studienangebot weiterzuentwickeln und zusätzliche Module zu etablieren.

Vor diesem Hintergrund appellierten die Teilnehmenden an eine noch stärkere Unterstützung innerhalb der Branche. Angeregt wurde ein koordiniertes Vorgehen gegenüber Hochschulleitungen sowie den für die Kultusministerkonferenz zuständigen Landesreferenten. Diese Aspekte sollen in den kommenden Beratungen weiter vertieft werden.

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