Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

ZVG: 60 Jahre Grüne Charta

Auf die anhaltende Aktualität der „Grünen Charta von der Mainau“ macht der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) aufmerksam. Das Dokument wurde am 20. April 1961 vom ZVG mitunterschrieben und ist bis heute ein wichtiges Dokument für die Stadtgrünplanung und das Umweltbewusstsein.

Bäume machen die Stadt lebenswerter! Bild: GABOT.

„Die vergangenen Monate haben uns besonders die Bedeutung von Gärten und öffentlichem Grün gezeigt“, betont ZVG-Präsident Jürgen Mertz. „Ob in Parks, Alleen, auf Friedhöfen oder für die Gebäudebegrünung - die gärtnerischen Betriebe produzieren, pflanzen und pflegen das, was Stadtgrün ausmacht“, führt Mertz weiter aus. Mit ihrer Expertise und ihrer Erfahrung tragen sie in großem Maße dazu bei, dass die Städte grüner und lebenswerter werden. Pflanzen verringern die Feinstaub- und CO2-Belastung; sie senken die Temperatur in bebauter Umgebung, bieten Tieren Habitate und steigern das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bevölkerung. Gärten und öffentliches Grün helfen den Menschen nachweislich, Corona-Beschränkungen in anderen Bereichen für sich auszugleichen.

„Bereits vor 60 Jahren wurde erkannt, dass ein Ausgleich zwischen Wirtschaft und Natur herzustellen ist und eine pflegende, gestaltende und planvolle Naturschutzarbeit nötig ist“, so der ZVG-Präsident.

So werden in der Charta nicht nur eine rechtlich durchsetzbare Raumordnung und Grünordnungspläne gefordert, sondern auch ausreichender Erholungsraum, die Schonung und nachhaltige Nutzung des vorhandenen natürlichen oder von Menschenhand geschaffenen Grüns; zudem verstärkte Maßnahmen zum Boden, Klima- und Wasserschutz, Ausbau der Forschung und die stärkere Berücksichtigung der natur- und landschaftskundlichen Grundlagen im Erziehungs- und Bildungswesen.

Hintergrund:

Seit 1957 trafen sich auf der Insel Mainau auf Einladung von Graf Lennart Bernadotte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft zu den Mainauer Rundgesprächen, aus denen die „Grüne Charta von der Mainau“ entstand. Zu den Unterzeichnern gehörte ZVG-Gründungspräsidenten Dr. h.c. Ernst Schröder. (ZVG)

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