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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
"Zukunftsraum Moor": Strategien sind gefragt
Die Agrarsoziale Gesellschaft (ASG) rückt mit ihrer Frühjahrstagung 2026 ein Thema in den Mittelpunkt und setzt damit aus Sicht des Landvolks ein klares Signal für die Zukunft der Moorregion: Unter dem Titel „Zukunftsraum Moor“ geht es am 20. und 21. Mai 2026 in Stade um Strategien für Landnutzung, Klimaschutz und regionale Entwicklung der Moorregionen, teilt der Landvolk-Pressedienst mit. Aus Perspektive des Landvolks ist klar: Moore sind nicht nur ökologische Schatzkammern, sondern auch Wirtschaftsraum. „Moore sind Kraftzentren der Natur – aber sie sind eben auch Lebens- und Arbeitsräume für landwirtschaftliche Betriebe“, betont Karsten Padeken, Moorbauer und Sprecher der niedersächsischen Moorbauern. „Die Transformation kann nur gelingen, wenn Klimaschutz und Einkommen für die Betriebe zusammen gedacht werden.“ Zum Auftakt der Tagung stehen Moorökosysteme und die Strategien des Landes Niedersachsen im Mittelpunkt. Der Elbe-Weser-Raum gilt dabei als Modellregion. Hier zeigt sich exemplarisch, wie schwierig der Spagat zwischen Wiedervernässung, Nutzung und wirtschaftlicher Perspektive ist. Genau diese Spannungsfelder will die Tagung beleuchten – mit Vorträgen, Diskussionen und Exkursionen. Am Nachmittag richtet sich der Blick auf die Umsetzung in der Landwirtschaft: Wie kann klimaschonende Moorbewirtschaftung funktionieren, und welche Chancen bieten Paludikulturen für regionale Wertschöpfungsketten?
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Flurbereinigung in Moorlandschaften als Beispiel für den oft schwierigen Ausgleich zwischen Wiedervernässung und betrieblicher Entwicklung. Ergänzt wird das Programm durch Podiums- und Plenumsdiskussionen, einem Interview mit der Autorin Uta Ruge aus dem Elbe-Weser-Raum und dem „Markt der Möglichkeiten“.
Exkursionen, die zeigen, wie Klimaanpassung und landwirtschaftliche Praxis zusammengehen können, stehen ebenfalls auf dem Programm. „Entscheidend ist, dass ökologische Ziele und wirtschaftliche Realität zusammengebracht werden. Wir brauchen Lösungen, die vor Ort funktionieren. Pauschale Vorgaben helfen niemandem – weder dem Klima noch den Betrieben“, betont Karsten Padeken. Für die Moorbauern im Landvolk ist klar: Die Zukunft der Moore entscheidet sich nicht am Reißbrett. „Wir müssen die Menschen mitnehmen, die dort wirtschaften“, sagt Padeken. „Nur dann wird aus dem ‘Zukunftsraum Moor’ auch ein Zukunftsmodell für die Landwirtschaft.“

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