Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Züchtungsforschung an Kulturpflanzen: Deutsch-Chinesischer Wissenstransfer

Erstmalig organisierte das Julius Kühn-Institut (JKI) federführend eine Veranstaltung in Deutschland mit deutschen und chinesischen Wissenschaftlern zu dem von den Gästen favorisierten Thema "Innovative Tools in Plant Breeding Research".

Erstmalig organisierte das Julius Kühn-Institut (JKI) federführend eine Veranstaltung in Deutschland mit deutschen und chinesischen Wissenschaftlern zu dem von den Gästen favorisierten Thema „Innovative Tools in Plant Breeding Research“. Der zweitägige Workshop sowie ein umfassendes Rahmenprogramm (insgesamt vier Tage) bereitete das JKI zusammen mit dem 2015 gegründeten Deutsch-Chinesischen Agrarzentrum (DCZ) vor. Der Workshop fand am 18./19. Mai am JKI-Standort in Berlin-Dahlem statt. Exkursionen führten die Teilnehmer am 20./21. Mai an den JKI-Hauptsitz nach Quedlinburg, das IPK Gatersleben sowie zu privaten Züchtungsunternehmen.

Das Deutsch-Chinesische Agrarzentrum bemüht sich um die Wissenstransfer im Agrarsektor. Es ist 2015 aus einer gemeinsamen Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und dem chinesischen Ministry of Agriculture (MOA) hervorgegangen.

Bei dem Workshop trafen Züchtungsforscherinnen und -forscher des JKI, des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) Gatersleben, der Universität Halle, der Universität Hohenheim und Vertreter privater deutscher Züchtungsunternehmen mit 12 Wissenschaftlern der Chinese Academy of Science (CAS), der Chinese Academy of Agricultural Sciences (CAAS) und der China Agricultural University (CAU) am JKI in Berlin-Dahlem zusammen.

Angeregt durch die Fachvorträge von deutscher Seite entwickelte sich ein reger Wissensaustausch zu Züchtungsfragen und den neuesten Züchtungstechnologien in verschiedenen Kulturarten. In der Abschlussdiskussion wurden Möglichkeiten zur Start-Finanzierung von gemeinsamen Projekten, z. B. zum wechselseitigen Austausch von Wissenschaftlern oder zur gemeinsamen Teilnahme an entsprechenden Ausschreibungen, besprochen. So konnte die Basis für neue Kooperationen zwischen beiden Ländern im Bereich der Züchtungsforschung an Pflanzen geschaffen werden.

Das Rahmenprogramm vor und nach dem Fachworkshop ging auf die Wünsche der chinesischen Delegation ein und schloss die Besichtigung von Versuchsanstellungen am JKI sowie der Genbank des IPK ein. Kurz vor ihrer Heimreise erhielten die Gäste beim Tag der offenen Tür des JKI in Quedlinburg einen Eindruck davon, wie deutsche Forschungseinrichtungen ihren gesellschaftlichen Beitrag für die deutschen Steuerzahler transparent machen, indem sie kurzweilige Einblicke in ihre Arbeit und Forschung geben. (jKi)

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