Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Zoll: Ermittlungsverfahren gegen Gartenbauer

Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Freiburg und der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Lörrach hatte ein Gartenbauunternehmer aus dem Raum Freiburg über einen Zeitraum von rund zweieinhalb Jahren mehrere seiner Arbeitnehmer nicht korrekt zu den Sozialkassen angemeldet.

Das Verfahren wurde unter Auflage der Zahlung von 1.800 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung eingestellt. Bild: GABOT.

Die Ermittlungen nahmen ihren Ausgang, nachdem ein Firmenfahrzeug, besetzt mit drei Arbeitern, im Freiburger Umland in eine Polizeikontrolle geraten war und dabei auffiel, dass zwei der offensichtlich für das Unternehmen tätige Männer nicht zur Sozialversicherung angemeldet waren.

Der Zoll übernahm den Fall und kam im Weiteren zum Schluss, dass der Inhaber des Betriebs regelmäßig keine oder nicht ausreichend Sozialbeiträge für ein ungewisse Zahl an Beschäftigten entrichtet hatte. Auch kamen die Zöllner zum Ergebnis, dass die erzielten Umsätze mit dem laut den offiziellen Aufzeichnungen eingesetzten Personal nicht hätten erreicht werden können.

Nachdem die Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Freiburg Strafbefehl wegen Vorwurfs des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 30 Fällen beantragt hatte, stellte das Amtsgericht Freiburg Anfang Mai 2025 das Verfahren gegen den Mann mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft unter Auflage der Zahlung von 1.800 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung ein. Ferner hatte der Angeklagte nicht geleistete Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von 10.000 Euro nachträglich zu entrichten.

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