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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Zierpflanzen 2025: Rund 10% weniger Betriebe
Die Grundfläche für den Anbau ging in diesem Zeitraum um 8,1% oder 505 Hektar zurück. Gegenüber der Erhebung im Jahr 2017 sank die Zahl der Zierpflanzenproduzenten sogar um 23,1% oder 847 Betriebe und die bewirtschaftete Fläche um 12,6% oder 830 Hektar.
Fast die Hälfte der Zierpflanzenfläche befindet sich in Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen ist 2025 mit nahezu der Hälfte der Grundfläche (47,4% oder 2.730 Hektar) das mit Abstand bedeutendste Bundesland für den Zierpflanzenanbau. Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg verfügen zusammen mit mehr als 1.920 Hektar über weitere 33,4% der Grundfläche.
Mit 1.420 Hektar befindet sich fast ein Viertel (24,6%) der gesamten Zierpflanzenanbaufläche in Deutschland unter Gewächshäusern und anderen hohen begehbaren Schutzabdeckungen. Mehr als die Hälfte dieser Flächen (54,7% oder 770 Hektar) wurden von Juli 2024 bis Juni 2025 mindestens einmal beheizt.
Veilchen und Besenheide sind die bedeutendsten Beet- und Balkonpflanzen
Die Zierpflanzenproduktion wurde für den Zeitraum eines Kalenderjahres von Juli 2024 bis Juni 2025 erfasst. Dabei geht es um Stückzahlen von Beet- und Balkonpflanzen sowie Stauden, von Zimmerpflanzen und um Anbauflächen von Schnittblumen oder Zierpflanzen zum Schnitt. 1.939 Zierpflanzenbetriebe (-11,8% gegenüber 2021) haben in dieser Zeit insgesamt mehr als 866 Millionen Beet- und Balkonpflanzen sowie Stauden als verkaufsfertige Pflanzen (Fertigware) erzeugt. Das war 6,7% mehr Fertigware als im Wirtschaftsjahr 2020/2021, aber 12,0% weniger als 2016/2017. Die wichtigsten Produkte waren dabei Veilchen (Viola), zu denen auch die Stiefmütterchen gehören (+7,2% gegenüber 2020/2021), und Besenheide (Calluna; +37,2%) mit jeweils rund 136 Millionen Stück. Auf den weiteren Plätzen folgen die Erzeugung von Stauden mit 117 Millionen Stück (-12,2%), Geranien (Pelargonium) mit 78 Millionen Stück (+15,9%) und Primeln mit 61 Millionen Stück (+26,1%).
Zimmerpflanzen-Erzeugung nimmt gegenüber 2021 um 21% ab
1.016 Gartenbaubetriebe (-16,0% gegenüber 2021) haben im Wirtschaftsjahr von Juli 2024 bis Juni 2025 rund 86 Millionen Zimmerpflanzen als verkaufsfertige Pflanzen (Fertigware) produziert. Das entspricht einem Rückgang von -21,1% gegenüber 2020/2021 und -8,6% gegenüber 2016/2017. Den größten Anteil daran hatten mit rund 18 Millionen Stück weiterhin die Weihnachtssterne (-14,2% gegenüber 2020/2021). Es folgten Kakteen, Grün- und Blattpflanzen mit 13 Millionen Stück (-21,9%) und Alpenveilchen (Cyclamen persicum) mit 10 Millionen Stück (-10,3%).
Schnittblumenfläche sinkt um 14% gegenüber 2021
1.282 Betriebe (-12,5% gegenüber 2021) erzeugten von Juli 2024 bis Juni 2025 Schnittblumen auf einer Anbaufläche von 2.420 Hektar. Das waren 14,0% oder 390 Hektar weniger als im Jahreszeitraum 2020/2021 und 22,1% oder 690 Hektar weniger als im Zeitraum 2016/2017. 93,1% (2.250 Hektar) der Anbauflächen befanden sich 2024/2025 im Freiland, 6,9% (170 Hektar) in Gewächshäusern und unter anderen hohen Schutzabdeckungen.
Im Freiland dominierte der Anbau von Sommerblumen und Schnittstauden mit 610 Hektar (-21,9% gegenüber 2020/2021), gefolgt von Gehölzen zum Grün-, Blüten- und Fruchtschnitt mit 460 Hektar (+11,3%). Unter hohen Schutzabdeckungen nahmen Rosen mit 61 Hektar (-27,0% gegenüber 2020/2021) immer noch die größte Fläche ein, vor Sommerblumen und Schnittstauden mit 28 Hektar (+12,7%).

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