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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZEHN: Gelbes Band geht in die nächste Runde
Wohin mit den Äpfeln, Birnen, Pflaumen, wenn zu viele davon am Baum hängen? Immer wieder bleibt Obst ungenutzt unter Bäumen liegen oder Beeren an Sträuchern hängen. Keine Zeit zum Ernten oder zu viel Obst? Das Gelbe Band schafft Abhilfe! Mit dem Gelben Band am Baum signalisieren Obstbaumeigentümer*innen: Hier können Selbstpflücker*innen kostenlos und ohne Rücksprache für den Eigenbedarf Obst ernten. Knapp 2.500 Gelbe Bänder hat das ZEHN seit Anfang Mai schon verschickt und viele weitere werden folgen. Vielerorts schmücken die Gelben Bänder bereits Obstbäume und -sträucher. Wer keinen eigenen Obstgarten besitzt, kann sich mit etwas Glück in seiner Umgebung bedienen.
Auf der Standortkarte können interessierte Selbstpflücker*innen sehen, wo Obstbäume oder -sträucher mit Gelben Bändern markiert sind. Außerdem ist dort registriert, welche Fruchtsorte in welchem Zeitraum vor Ort geerntet werden kann.
Talke Gristede, Fachreferentin für Ernährung beim ZEHN, ruft die Niedersächsinnen und Niedersachsen zum Selbstpflücken auf: „Schnappt euch einen Korb und fangt den Sommer ein! Selbst geerntetes Obst schmeckt am allerbesten. Anschließend könnt ihr das frische Obst genießen oder kocht daraus zum Beispiel köstliche Konfitüre."
Rita Martens hat mit ihren Enkelkindern beim Ernteprojekt „Gelbes Band" mitgemacht und Äpfel gepflückt: „Dat hett richtig Spaß makt! Die Kinder haben fleißig gesammelt und abends gab es dann Pfannkuchen mit selbstgemachtem Apfelmus. Eine tolle Aktion für uns alle!"
In diesem Jahr wird das Ernteprojekt von der Hochschule Osnabrück wissenschaftlich begleitet. An ausgewählten Standorten haben Selbstpflücker*innen die Möglichkeit, an einer Befragung teilzunehmen. Mit einer Waage können sie messen, wie viel Obst sie geerntet haben, und dies für die Forschungsgruppe schriftlich festhalten.
Obstbaumeigentümer*innen können sich weiterhin für das Ernteprojekt registrieren und Gelbe Bänder bestellen. Alle, die einen eigenen Baum oder Strauch besitzen, können mitmachen – egal, ob Kommune, Verein oder Privatperson! Informationen zum Ernteprojekt sowie einen Online-Teilnahmebogen zur Registrierung gibt es auf der Webseite von ZEHN Nidersachsen.
Hintergrund: Das Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) mit Sitz in Oldenburg setzt sich neben den Themenbereichen Ernährung, Hauswirtschaft und Alltagskompetenzen für die Wertschätzung von Lebensmitteln ein. Das Ernteprojekt Gelbes Band initiiert das ZEHN zum vierten Mal in Niedersachsen. Im vergangenen Jahr wurden fast 4.800 Gelbe Bänder verteilt. (ZEHN)

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