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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ZALF: Neues Forschungsprojekt
Darunter ist ein Projekt des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), das sich mit den Auswirkungen von Feldrobotern auf die Bodengesundheit und den Bodenzustand in verschiedenen Anbausystemen beschäftigt.
Im Projekt "SoilRob" am ZALF untersucht die Nachwuchsgruppe von Dr. Kathrin Grahmann die positiven Auswirkungen von kleinen, wendigen Feldrobotern auf die Bodengesundheit und den Bodenzustand in verschiedenen Anbausystemen. Diese Roboter haben eine Höhe von weniger als einem Meter und bieten gegenüber großen Landmaschinen verschiedene Vorteile: Durch ihr geringeres Gewicht verursachen sie weniger Bodenverdichtung und können Tag und Nacht autonom arbeiten. Sie übernehmen Aufgaben wie Säen, Düngen und Unkrautjäten, sowohl mechanisch als auch durch Einzelpflanzenbehandlung.
Ein wichtiger Aspekt ist, dass sie leicht zwischen verschiedenen Pflanzenarten wechseln können, was kleinere und abwechslungsreichere Anbauflächen ermöglicht. Dies könnte dazu beitragen, die heute oft sehr großen Felder zu verkleinern und damit die Biodiversität zu fördern.
Das Ziel des Projekts ist es, wissenschaftlich zu belegen, wie der Einsatz dieser Agrarroboter die Bodengesundheit beeinflusst und ob die Erträge im Vergleich zu konventionell bewirtschafteten Feldern stabilisiert oder sogar gesteigert werden können. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, multifunktionale Anbausysteme neu zu gestalten und potenzielle Zielkonflikte des Robotereinsatzes zu identifizieren und zu quantifizieren. Insgesamt zielt die Forschung darauf ab, die Landwirtschaft effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten.
Über die BMBF-Förderinitiative
Das Bundesforschungsministerium unterstützt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei, ihre innovativen Ideen in eigenen Arbeitsgruppen umzusetzen. Vorrangiges Ziel ist es, die Bioökonomie auf eine neue, noch nachhaltigere Stufe zu heben. In der zweiten Ausschreibungsrunde der Förderinitiative "Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie" wurden drei weitere vielversprechende Projekte ausgewählt, die nun in die Umsetzung gehen. Jedes Projekt wird über einen Zeitraum von fünf Jahren mit bis zu 3 Mio. Euro gefördert. Damit können die Forscherinnen und Forscher ihre Visionen verwirklichen und einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Bioökonomie leisten. (ZALF)

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